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13.05.2020 Von Die Harke

Handpflege in Zeiten von Corona: effektiv gegen trockene Haut angehen

Das Corona-Virus hat Hygiene zu einem essenziellen Bestandteil des täglichen Lebens gemacht. Ohne häufiges Händewaschen und Desinfizieren kommt aktuell niemand aus – das betrifft nicht nur medizinisches Personal und Mitarbeiter im Einzelhandel, sondern jeden von uns, denn nur so ist ein umfassender Schutz vor der Lungenerkrankung möglich. Für viele Menschen bedeutet das aber auch eine zusätzliche Belastung für die Hände: Trockene und rissige Haut kann sehr unangenehm werden. Mit diesen Tipps und Tricks schützen Sie Ihre Hände und pflegen die Haut trotz häufiger Reinigung.

Handcreme ist nicht gleich Handcreme

Ob in Berlin, Hamburg, München oder auch in Nienburg oder Hoya: Desinfektionsmittel finden sich dank Corona derzeit in allen Geschäften, auf jedem Schreibtisch und in zahlreichen Haushalten. Zum Schutz der eigenen Gesundheit werden die Hände mehrmals täglich desinfiziert und gewaschen – nicht selten zum Nachteil der Haut, die unter dem vielen Wasser und den Reinigungsmitteln leidet. Wer dann zur Handcreme greift, um trockener und aufgesprungener Haut Herr zu werden, sollte darauf achten, ein Präparat zu verwenden, das sich durch einen vergleichsweise geringen Wasseranteil auszeichnet. Wenn es um die Haut geht, ist viel Wasser nicht gleichbedeutend mit viel Feuchtigkeit – im Gegenteil: Das in Handcremes enthaltene Wasser kann den Zustand der Haut sogar noch verschlimmern, da es Feuchtigkeit entzieht und die Entstehung spröder Haut begünstigt.

Glycerine und Öle pflegen und schonen die Haut

Handcremes, die wirklich pflegend und schützend für die Haut sind, sollten möglichst fettreich ausfallen. Solche Produkte gibt es in großer Auswahl etwa bei Rossmann: Im wöchentlichen Online Prospekt oder im klassischen Blätterkatalog finden sich dazu immer wieder Angebote, bei denen Verbraucher zusätzlich sparen können. Bei der Wahl der geeigneten Handcreme ist es ratsam, auf einen hohen Fettgehalt zu achten sowie auf darin enthaltene Glycerine und pflegende Öle. Auf Mineralöle sollte allerdings verzichtet werden, da diese die Haut versiegeln und verhindern, dass pflegende Stoffe eindringen können: Dies führt nicht selten dazu, dass sich die Haut noch trockener anfühlt.

Tipps und Tricks rund um die richtige Handpflege

Nicht nur beim Kauf der Handcreme, sondern auch bereits beim Händewaschen und –pflegen selbst können Sie Ihre Haut schützen und schmerzhaft rissige Haut verhindern. Heißes Wasser beim Waschen etwa greift die Haut an, ebenso wie die falsche Seife: Wer ein hautfreundliches Produkt mit der Kennzeichnung „pH-neutral“ zusammen mit lauwarmem Wasser verwendet, kann bereits viel für die Hautgesundheit tun. Wer regelmäßig mit Reinigungsmitteln arbeitet oder seine Hände überdurchschnittlich viel desinfizieren muss, sollte unbedingt Handschuhe tragen. Diese werden zwar nicht selten als unangenehm empfunden, können aber maßgeblich dazu beitragen, die Haut vor den aggressiven Substanzen zu schützen. Eine angemessene Handpflege mit geeigneten Cremes ist aber dennoch immer anzuraten.

Übrigens: In Corona-Zeiten kann es sinnvoll sein, auf das Lackieren der Fingernägel zu verzichten. Die beliebten Lacke halten bei den notwendigen häufigen Reinigungen und Desinfektionen ohnehin nicht so lange wie gewöhnlich, und darüber hinaus kann der Nagellackentferner die Hautgesundheit negativ beeinflussen. Gelangt das aggressive Mittel in die Nagelhaut oder sogar großflächiger auf die Haut an Fingern und Händen, kann es bereits angegriffene Hautstellen nachhaltig schädigen.

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Erstellt:
13. Mai 2020, 12:13 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 40sec

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