27.10.2013

Hanse, Integration von Flüchtlingen, Holocaust

Historische Gesellschaft und VHS Nienburg prämieren Arbeiten von Gymnasiasten

Nienburg. Am 31. Oktober um 16 Uhr werden im Ratssaal des Nienburger Rathauses die besten historischen Seminar-Facharbeiten des Schuljahres 2012/2013 aus den Kreis-Nienburger Gymnasien in einer öffentlichen Veranstaltung der Historischen Gesellschaft prämiert. Die ausgelobten Geldpreise (gefördert von der Stiftung der Sparkasse Nienburg) von insgesamt 800 Euro gehen in diesem Jahr an die Schülerinnen Inken Negwer, Svea Nordmann und Jana Stöxen vom Gymnasium Stolzenau, die sich mit anderen zusammen für das Verlegen von „Stolpersteinen“ in Stolzenau engagiert haben und die Auslöschung der jüdischen Gemeinde vor 1945 erforschten. Die Arbeiten aus dem Gymnasium Stolzenau sind deshalb besonders interessant, weil auf die persönlichen Schicksale einzelner jüdischer Familien und Personen eingegangen wird und weil Zeitzeugen bemerkenswerte Zeugnisse zu ihrem persönlichen Umgang mit der Geschichte des Holocaust abgeben.

Mit einem Sonderpreis in Höhe von 300 Euro wird Lion Merten vom Marion-Dönhoff-Gymnasium Nienburg ausgezeichnet, der sich mit der bisher nicht erforschten Problematik der Integration von Flüchtlingen nach dem Zweiten Weltkrieg in Nienburg befasste (Die Harke am Sonntag berichtete). Hier wird Einblick gegeben in ein Thema, das sicher so manchem älteren Nienburger Bürger noch bis heute in lebhafter Erinnerung ist. DH

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Erstellt:
27. Oktober 2013, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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