15.09.2013

Heimatklänge und Jazz aus Europa

JazzArt Niedersachsen am 20. September im Kulturwerk

Nienburg. Jazz und Folklore, das sind die zwei Komponenten, aus denen sich das Projekt JazzArt Niedersachsen 2012/2013 zusammensetzt. Am Freitag, 20. September, um 20 Uhr im Nienburger Kulturwerk, beweisen acht Musiker aus Niedersachsen, der Normandie und Niederösterreich, wie gut diese ungewöhnliche Mischung funktioniert. Jazzer aus Niedersachsen treffen Musiker aus Frankreich und Österreich. Jeder europäische Jazzmusiker ist geprägt von den musikalischen Traditionen seiner Region. Das JazzArt-Ensemble verarbeitet sie zu eigenen Werken. Sie komponieren Stücke, die dem Ensemble auf den Leib geschrieben sind und verarbeiten darin ihre musikalischen Wurzeln: französische „Musette-Musik“, Wiener Drehorgelklang und plattdeutsches Volkslied. Die Musiker fragen: Gibt es eine gesamteuropäische Folklore?

Die Besetzung des achtköpfigen Ensembles ist vielfältig: Laurent Dehors aus Rouen (Dudelsack, Saxofon, Klarinette), Bastien Stil aus Paris und Rouen (Klavier, Tuba), Martin Eberle aus Wien (Trompete, Flügelhorn), Helmut Neugebauer, ebenfalls aus Wien (Flöte, Saxofon), Michael Büning aus Osnabrück (Kontrabass), Hannes Clauss aus Oldenburg (Schlagzeug, Small Percussion), Ulli Orth (Saxofon, Flöte, Klarinette) und Jörn Marcussen-Wulff (Posaune), beide aus Hannover.

JazzArtNiedersachsen ist eine Biennale im Land Niedersachsen. Sie setzt vielfältige Musikstile in Verbindung mit Jazz. Herausragende Musiker erarbeiten Auftragskompositionen und stellen sie in Konzerten und Workshops vor. Ein Kuratorium setzt den künstlerischen Schwerpunkt und stellt das JazzArtNiedersachsen-Ensemble alle zwei Jahre neu zusammen. DH

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Erstellt:
15. September 2013, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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