Drakenburg 13.06.2017 Von Die Harke

Heimatverein blickt in ferne Welten

Erlebnisvolle Reise nach Bad Bederkesa und Bremerhaven

50 Mitglieder und Freunde des [DATENBANK=4583]Heimatvereins Drakenburg[/DATENBANK] machten sich per Bus auf die Reise nach Bad Bederkesa. Ihr Ziel war die zunächst aus Holz im 12. Jahrhundert errichtete Burg, die 1975 vom Landkreis Wesermünde gekauft, komplett restauriert und auch der im 18. Jahrhundert abgerissene Nordflügel und der Treppenturm wieder aufgebaut wurden. Heute dient sie als Kreismuseum für Natur- und Kulturgeschichte und beherbergt die archäologische Denkmalpflege des Landkreises Cuxhaven.

Dank einer qualifizierten Führung machten die Teilnehmer eine Zeitreise durch die wechselvolle Geschichte der Burg. Unterlegt mit wertvollen Fundstücken aus den verschiedensten Zeitepochen, die in den Räumlichkeiten präsentiert werden.

Im Abschluss daran stärkten sich die Teilnehmer im Kellergewölbe der Burgschenke am Buffet, bevor die Reise in Richtung Bremerhaven fortgesetzt wurde. Hier gab es zwei vorbestimmte Objekte, die inspiziert werden konnten. Die eine Hälfte ließ sich unter dem Titel „Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter – Blick zu den Sternen“ im Planetarium in ferne Welten versetzen. Ermöglicht durch das Zeiss-Kleinplanetarium 1, das zu Beginn der 60er Jahre vom „Alfred Wegener Institut“ erworben wurde und der Ausbildung von Nautikern und Kapitänen diente.

Derweil ließ sich die andere Besucherhälfte per Lift auf die 65 Meter hohe Plattform des Radarturms hieven, um die Stadt aus der Vogelperspektive zu betrachten. Dieser Dienstturm des WSA Bremerhaven ist rund um die Uhr besetzt und sichert den Schiffsverkehr auf der Außen- und Unterweser.

Den Abschluss bildete eine vierstündige Reise auf dem Fahrgastschiff „Oceana“, weseraufwärts von Bremerhaven nach Bremen. Da Sonnenschein der stetige Begleiter war, konnte der Blick weit über das Marschenland schweifen, wo Brake, Elsfleth, Vegesack und Blumenthal wie bunte Tupfer das Ufer säumten. „Ein gelungener Tag wie man es den zufriedenen Gesichtern entnehmen konnte“, resümierte der Vorsitzende des Heimatvereins Wolfgang Braun.

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Erstellt:
13. Juni 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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