In einer anschließenden Exkursion wurde eine Gewässerentwicklungsmaßnahme am Eschbach besichtigt.  ULV Große Aue

In einer anschließenden Exkursion wurde eine Gewässerentwicklungsmaßnahme am Eschbach besichtigt. ULV Große Aue

Mellinghausen 09.06.2018 Von Die Harke

„Heimvorteil Fließgewässer“

Ratsmitglieder informierten sich in Mellinghausen

Zu der Veranstaltung „Heimvorteil Fließgewässer“ hatten der Unterhaltungs- und Landschaftspflegeverband (ULV) „Große Aue“ und die Kommunale Umwelt-Aktion (UAN) nach Mellinghausen in die Räumlichkeiten des ULV eingeladen, um die rechtlichen und ökologischen Anforderungen bei Fließgewässerentwicklungsmaßnahmen vorzustellen.

Die Veranstaltung richtete sich an Ratsmitglieder des Einzugsgebiets der Großen Aue. Heinrich Nuttelmann, Verbandsvorsteher des ULV Große Aue, begrüßte die Teilnehmenden und übergab an seinen Geschäftsführer Rainer Ausborn, der die vielfältigen Aufgaben seines Verbandes anschaulich darstellte.

Es sind bereits viele positive Entwicklungen im Bereich der Großen Aue zu verzeichnen, und gemeinsam mit allen Betroffenen lassen sich vor Ort weitere Projekte realisieren. Das wurde im Verlauf der Zusammenkunft deutlich.

Dr. Panckow von der UAN stellte in seinem Vortrag das wasserwirtschaftliche 1x1 vor und ging auf die ökologischen und wasserwirtschaftlichen Anforderungen von Fließgewässern ein. Fabian Wolff von der UAN referierte über Mehrwerte, die sich insbesondere für Kommunen ergeben, wenn Gewässer ökologisch umgestaltet werden. Neben einer Verbesserung von Hochwasserschutz und Wasserqualität profitieren insbesondere auch die Bürgerinnen und Bürger durch verbesserte Naherholungsmöglichkeiten und Chancen im Tourismus.

Der Gewässerkoordinator des ULV, Jörg Spicker, stellte die Gewässerallianz vor und präsentierte konkrete Möglichkeiten für Projekte im Bereich der Kommunen. Zudem ging er auf Finanzierungsmöglichkeiten ein und verwies auch auf die Möglichkeit, Eingriffe in Natur und Landschaft über Fließgewässerentwicklungsmaßnahmen auszugleichen.

In einer anschließenden Exkursion wurde eine Gewässerentwicklungsmaßnahme am Eschbach besichtigt. Die Maßnahme bot den Teilnehmern die Möglichkeit, die zuvor gehörten theoretischen Inhalte vor Ort zu vertiefen.

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Erstellt:
9. Juni 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 45sec

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