Die Helios-Kliniken haben zwei neue Patientenfürsprecher: Klinikgeschäftsführer Christian Thiermann hat Helga Tessner und Dr. Fritz Töllner willkommen geheißen. Foto: Helios

Die Helios-Kliniken haben zwei neue Patientenfürsprecher: Klinikgeschäftsführer Christian Thiermann hat Helga Tessner und Dr. Fritz Töllner willkommen geheißen. Foto: Helios

Nienburg 22.06.2021 Von Die Harke

Helios: Zwei neue unabhängige Patientenfürsprecher

Helga Tessner und Dr. Fritz Töllner übernehmen Aufgabe

Die Helios-Kliniken Mittelweser haben mit Helga Tessner und Stellvertreter Dr. Fritz Töllner zwei neue unabhängige Patientenfürsprecher gefunden. „Sie setzen sich vertrauensvoll und unabhängig für die Belange der Patienten ein und vermitteln im Bedarfsfall zwischen Patienten, ihren Angehörigen und dem Krankenhaus“, schreibt Helios in einer Pressemitteilung.

Ihre Sprechzeiten sind dienstags von 16.30 bis 17:30 Uhr in der Nienburger Klinik. Sie sind aber auch telefonisch erreichbar. „Ich hatte immer schon Spaß daran, Menschen zu helfen“, erklärt Helga Tessner. Die Nienburgerin ist im April 2020 in den Ruhestand gegangen und hat eine Aufgabe für sich gesucht, ihre neu gewonnene Zeit sinnvoll einzusetzen. Dabei wollte sie auch ihre berufliche Expertise als langjährige Beraterin in der Krankenkasse mit einbringen, heißt es in der Mitteilung weiter. Nachdem sie zunächst als ehrenamtliche Impfpatin für ältere Menschen tätig war, ist sie nun die neue Patientenfürsprecherin der Helios-Kliniken Mittelweser.

Doch was bedeutet das eigentlich? „Die Patientenfürsprecher haben zur Aufgabe, als Schnittstelle zwischen den Patienten sowie ihren Angehörigen und dem Krankenhaus bei Bedarf zu vermitteln und das Vertrauensverhältnis zu stärken“, erläutert Klinikgeschäftsführer Christian Thiemann. „Die Funktion selbst ist auch eine Alternative oder mögliche Ergänzung zum offiziellen Beschwerdemanagement. Das aktive Zuhören und Besprechen steht hier im Vordergrund. Der oder die Patientenfürsprecher/in nimmt sich Zeit für die Anliegen und weiß, wer im Ernstfall kontaktiert werden kann.“ Dabei unterliege die Person der Schweigepflicht. Alle Informationen werden vertraulich behandelt.

Wichtig ist, dass der Patientenfürsprecher eine unabhängige Person ist, also innerhalb der Kliniken an keine Weisung gebunden ist. So auch Dr. Fritz Töllner, neuer stellvertretender Patientenfürsprecher der Helios Kliniken in Nienburg und Stolzenau. „Eigentlich wollte ich immer Kinderarzt werden, doch am Ende ist es doch die Chemie geworden“, erläutert der gebürtige Detmolder, der trotz seines Ruhestands beruflich noch immer sehr aktiv ist. Die Situation der Patienten könne er persönlich nachvollziehen.

Die Patientenfürsprecher haben zur Aufgabe, als Schnittstelle zwischen den Patienten sowie ihren Angehörigen und dem Krankenhaus bei Bedarf zu vermitteln und das Vertrauensverhältnis zu stärken.

Christian Thiemann, Klinikgeschäftsführer

„Man gibt seine Gesundheit in die Hände von anderen. Da spielen viele Emotionen, Hoffnungen, aber auch Ängste mit. Ich selbst wurde vor drei Jahren mit einem Nierenstau in das Krankenhaus eingeliefert und mein Zustand war sehr kritisch. Der damalige Chefarzt Dr. Schlick hat mir das Leben gerettet. Aus meiner beruflichen Erfahrung weiß ich, wie wichtig in solchen Situationen das persönliche Gespräch ist. Nur so kann man sein Gegenüber auch wirklich verstehen und eine bestmögliche Klärung der Situation herbeiführen“, so Töllner.

Das bestätigt Helga Tessner. „Eine E-Mail ist schnell geschrieben, doch dabei werden häufig wichtige Aspekte vergessen. Im Gespräch kommen oft noch Punkte ans Licht, die für eine Klärung entscheidend sind. Die besondere Empathiefähigkeit und das Verständnis für die Situation des jeweils anderen sind dabei unverzichtbar.“

Die Sprechzeiten der beiden Patientenvertreter sind dienstags von 16.30 bis 17.30 Uhr sowie unter Telefon (0 50 21) 9 21 00.

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Erstellt:
22. Juni 2021, 17:15 Uhr
Lesedauer:
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