Vorher – nachher: Das kleine Foto entstand Ende April zu Beginn der Bauarbeiten, das obere am vergangenen Donnerstag. Das 1,5 Millionen-Projekt Sporthalle Heemsen ist so gut wie abgeschlossen. Aufatmen daher bei Bauamtsleiter Andreas Kneist, Samtgemeindeü

Vorher – nachher: Das kleine Foto entstand Ende April zu Beginn der Bauarbeiten, das obere am vergangenen Donnerstag. Das 1,5 Millionen-Projekt Sporthalle Heemsen ist so gut wie abgeschlossen. Aufatmen daher bei Bauamtsleiter Andreas Kneist, Samtgemeindeü

16.09.2012

Hell, freundlich „und viel größer“

1,5 Millionen-Projekt Sporthalle Heemsen so gut wie fertig / Tag der offenen Tür am 30. September

Von Edda Hagebölling

Heemsen. Aufatmen bei den Sporttreibenden in der Samtgemeinde Heemsen. Und bei den Verantwortlichen im Rathaus in Rohrsen. Die „neue“ Heemser Sporthalle ist so gut wie fertigt. Seit Beginn des neuen Schuljahres steht sie den Nutzern aus Schule, Kindergarten, Sportverein Heemsen und Sportverein Gadesbünden wieder zur Verfügung. Zwar müssen hier und dort noch ein paar Restarbeiten erledigt werden, der Sportbetrieb ist dadurch allerdings kaum beeinträchtigt.

Auch Heemsens neuer Bauamtsleiter Andreas Kneist, am 1. März aus der Samtgemeinde Mittelweser nach Heemsen gewechselt, ist froh, mit dieser nicht gerade kleinen Baumaßnahme so gut durchgekommen zu sein. „Wir werden mit der von Grund auf sanierten Halle Zufriedenheit ernten“, betonte Kneist am Freitag im Gespräch mit der Harke am Sonntag. Dass noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen sind, ist seiner Überzeugung nach für ein Projekt dieser Größenordnung völlig normal. Und auch, dass es beim Bauen im Bestand auch schon einmal zu Überraschungen kommen kann. „Festzustellen, dass die Türe zu den Umkleidekabinen und Toiletten gar keine Stürze aufwiesen, das Mauerwerk also allein von den Türzargen getragen wurde, war schon ‚ne schöne Bescherung“, so der Bauamtsleiter. Dass die Sanierung der Sporthalle Heemsen trotz des umfangreichen Maßnahmenkatalogs relativ reibungslos über die Bühne gegangen ist, schreibt Kneist auch der guten Zusammenarbeit mit dem Architekten, dem Sportverein und der Schule mit seinem Hausmeister Jörg Kühne zu. „Der kurze Draht zu allen Beteiligten hat dazu geführt, dass stets schnell und effektiv reagiert werden konnte“, so Kneist.

Entstanden ist innerhalb eines halben Jahres eine Sporthalle, die zumindest die Nutzer kaum wiedererkannt haben. Gefühlt doppelt so groß, hell, freundlich, funktional und noch dazu mit Duschen, bei denen das warme Wasser auch noch für den letzten Sportler reicht, und mit sanitären Anlagen, die die Vereine auch ihren auswärtigen Gästen wieder empfehlen mögen.

Dass der Komplex aus Sporthalle, Umkleidekabinen und sanitären Anlagen zudem so energetisch ist, wie nur irgendwie möglich, und noch dazu allen Brandschutz- und sonstigen Vorschriften entspricht, versteht sich für die Verantwortlichen von selbst. Gefeiert werden soll die Fertigstellung der „neuen“ Heemser Halle am 30. September mit einen „Tag der offenen Tür“. Verwaltung, Schule, Förderverein, SV Heemsen und Sportverein Gadesbünden stricken zurzeit an einem Programm, das einen kleinen Einblick bietet in das, was im Unterricht bzw. in der der Übungsstunde passiert.

Alle Beteiligten sind zuversichtlich, dass bis dahin auch die letzten Restarbeiten erledigt sind. Beim Sportverein Heemsen hofft man zudem, dass bis dahin auch die neuen Möbel für die Umkleidekabinen eingetroffen sind. „Nachdem jetzt alles andere so schön ist, sollen auch diese Räume einladend und freundlich wirken“, so der Vorstand.

Zum Artikel

Erstellt:
16. September 2012, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 23sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.