Die UNO-Fahne. Foto: Winkler

Die UNO-Fahne. Foto: Winkler

Landkreis 18.09.2020 Von Holger Lachnit

Heute 47 Jahre in der UNO

Guten Tag – ein Kommentar

Wenige Monate nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurden die Vereinten Nationen (UNO) gegründet.

Am 24. Oktober 1945 trat deren Charta in Kraft. Aktuell gehören dem Gremium 193 Staaten an. Doch erst am 18. September 1973 wurde die Bundesrepublik – und auch die DDR – Mitglied der Vereinten Nationen.

Dazu schreibt die Bundeszentrale für politische Bildung: „Für kaum ein Land gestaltete sich der Beitritt zu den Vereinten Nationen (UN) so schwierig, wie für Deutschland. In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg lag eine Aufnahme der frühen Bundesrepublik Deutschland (BRD) und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) nach den beiden Staatengründungen zunächst in weiter Ferne. Schließlich verstanden sich beide deutsche Staaten jeweils als der eigentliche deutsche Kernstaat.“

Der Vatikanstaat ist übrigens der einzige Staat, der von allen Ländern anerkannt ist und freiwillig auf eine Mitgliedschaft verzichtet. Er hat jedoch einen Beobachterstatus und darf an den Sitzungen teilnehmen, aber nicht mit abstimmen. Elf Länder können zurzeit nicht Mitglieder der UNO werden, weil sie nicht von allen anderen als Staaten anerkannt sind.

Dies hängt oft damit zusammen, dass sie sich von einem anderen Staat abspalten wollen. Diese Länder sind: Abchasien, Cook-Inseln, Kosovo, Niue, Taiwan, Nordzypern, (West-)Sahara, Somaliland, Süd-Ossetien, Transnistrien und Palästina. Letzteres ist ein besonderer Fall: Obwohl es als Land nicht von allen anderen Staaten anerkannt ist, hat es einen Beobachterstatus wie der Vatikanstaat.

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Erstellt:
18. September 2020, 04:10 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 43sec

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