Heute ist Fronleichnam. Foto: artefacti - stock.adobe.com

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Landkreis 11.06.2020 Von Holger Lachnit

Heute ist Fronleichnam

Heute ist Fronleichnam. Na und, ich bin nicht katholisch. Was geht mich das an?, werden Sie sich fragen. Nichts. Aber stellen wir uns vor, Sie würden in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland oder in bestimmten Teilen von Sachsen oder Thüringen wohnen. Dann ginge Sie das schon etwas an. Dann hätten Sie heute nämlich frei.

Für alle Nicht-Katholiken wie mich der Vollständigkeit halber die Erklärung, was an Fronleichnam gefeiert wird: „Am 60. Tag nach Ostern feiern die Katholiken Fronleichnam, das ,Fest des heiligsten Leibes und Blutes Christi‘. Als Brot des Lebens, als gewandelte Hostie, steht Christus selbst im Mittelpunkt. Dafür steht auch der ungewöhnliche Name ,Fronleichnam‘, denn im Althochdeutschen steht ,fron‘ für ,Herr‘ und ,lichnam‘ für ,Leib‘. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Hostie: Für gläubige Katholiken wird sie durch die Wandlung im Gottesdienst zum ,Leib Christi‘“, erklärt die Internetseite www.katholisch.de. So weit, so interessant. Doch nun zurück zum eigentlichen Thema: Wir Niedersachsen sind Schlusslicht bei der Zahl der gestzlichen Feiertage, die auf einen Werktag fallen können.

Gemeinsam mit sieben anderen Bundesländer kommen wir gerade einmal auf zehn. Wer Spitzenreiter ist? Einmal dürfen Sie raten. Richtig: Bayern mit 13 Feiertagen! Das ist doch wirklich ungerecht. Denn die nächsten Feiertage in diesem Jahr liegen ungünstig für uns Arbeitnehmer: Der 3. Oktober ist ein Samstag. Gleiches gilt für den zweiten Weihnachtstag. Da würden uns die Extra-Feiertage aus Bayern doch gut zu Gesicht stehen.

Bitte bleiben Sie gesund!

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Erstellt:
11. Juni 2020, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 46sec

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