„Hexenhaus“ stellte sich vor

„Hexenhaus“ stellte sich vor

Nadin Eisberg (links) und Maria Köhn stellten das Espelkamper Frauenhaus vor. Rodenberg

Zur ersten Herbstveranstaltung 2018 begrüßte die Vorsitzende der Landfrauen Uchte, Gabi Lübber, kürzlich 40 Frauen. Maria Köhn und Nadin Eisberg stellten das Frauenhaus Espelkamp („Hexenhaus“) vor. Frauen ab 18 Jahren können dort mit oder ohne Kinder Schutz und Beratung finden. Das „Hexenhaus“ wurde 1984 gegründet und hat sich insbesondere im Bereich häusliche Gewalt, psychische oder Sucht-Probleme sowie Beziehungsschwierigkeiten herausgebildet. Es kooperiert unter anderem eng mit Polizei, Jugendamt, Kindergärten und Schulen. Die Mitarbeiter geben hilfesuchenden Frauen Ratschläge und unterstützen sie auf dem Weg in gesicherte Wohn- und Lebensverhältnisse. In Espelkamp gibt es 16 Plätze und vier Notfallplätze. Im letzten Jahr mussten mehr als 200 Frauen wegen Platzmangels abgewiesen werden. Einen rechtlichen Anspruch auf einen Platz gibt es nicht.

Nach der Vorstellung der Einrichtung stellten die Landfrauen viele Fragen. So manche hatte sich ein Frauenhaus ganz anders vorgestellt. Die Teilnehmerinnen des Nachmittags waren alle beeindruckt von der Arbeit, die die Einrichtung leistet.