Vertreter der Kreisverwaltung, des Jobcenters und der Beratungsstellen präsentieren den neuen Flyer.

Vertreter der Kreisverwaltung, des Jobcenters und der Beratungsstellen präsentieren den neuen Flyer.

Landkreis 28.05.2016

Hilfe bei drohender Stromsperre

Arbeitskreis, Landkreis und Jobcenter haben Flyer entwickelt / Unterstützung auch von E.ON und Stadtwerken

Landkreis. Vertreter des Arbeitskreises „Stoppt Energiesperren“, des Landkreises und des Jobcenters haben in dieser Woche einen Flyer vorgestellt, der übersichtlich Tipps zur Vermeidung von Energiesperren gibt. Er zeigt aber auch Möglichkeiten auf, im Fall einer Energiesperre Hilfe zu suchen und zustehende Ansprüche zu verwirklichen.

Bereits 2014 hatten engagierte Bürgerinnen und Bürger, Kommunalpolitiker sowie Vertreterinnen und Vertreter von verschiedenen Beratungsstellen (Diakonie, Paritätischer Nienburg und Herberge zur Heimat) nicht zuletzt wegen stetig steigender Energiepreise der privaten Haushalte auf das Problem von Stromsperren aufmerksam gemacht und den Arbeitskreis „Stoppt Energiesperren“ gegründet. Der Landkreis Nienburg und das Jobcenter Nienburg als Träger sozialer Leistungen beraten und helfen in derartigen Situationen von je her im Rahmen zustehender Leistungsansprüche, erreichen dabei aber nur die ihnen bekannt gewordenen Fälle.

In Vorgesprächen wurde schnell die gemeinsame Zielrichtung deutlich, nämlich den Stromverbrauch zu senken und im Fall von Zahlungsschwierigkeiten möglichst früh den Weg zu Beratungsangeboten und zum zuständigen Träger der Sozialleistungen zu vermitteln.

Neben den in Frage kommenden Beratungsstellen, den Stellen des Landkreises und des Jobcenters werden auch die Kommunen mit den Flyern versorgt, um möglichst flächendeckend und bürgernah den Zugang für betroffene Menschen zu gewährleisten.

Erfreut zeigen sich die Vertreter des Arbeitskreises und der Sozialbehörden, dass auch die im Vorfeld informierten Stromversorger E.ON und Stadtwerke Nienburg dieses Beratungsangebot begrüßen und im Rahmen ihrer Kundenbetreuung an der Verteilung mitwirken wollen.

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Erstellt:
28. Mai 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 43sec

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