Manon Garms DH

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Nienburg 23.01.2017 Von Manon Garms

Hilfe, eine Schneeflocke!

Wissen Sie, liebe Leser, was ein „Kaltlufttropfen“ ist? Laut dem Internet-Portal „WetterOnline“ handelt es sich dabei um „ein mehrere 100 bis etwa 1000 Kilometer großes Gebiet mit besonders kalter Luft in etwa 4000 bis 9000 Meter Höhe über dem Erdboden. Der Kaltlufttropfen ist gleichzeitig auch ein zählebiger Tiefdruckwirbel in der Höhe, der aber im Bodendruck nicht immer nachweisbar ist.“ Ein solcher Kaltlufttropfen ist nach Aussagen von Meteorologen verantwortlich für das momentane graue Schmuddelwetter in Norddeutschland, das beim Blick aus dem Fenster schon mal zu leicht depressiven Stimmungen führen kann. Dann doch lieber eisig kalt und strahlender Sonnenschein – oder?

Aber ob nun übers Wetter geredet wird oder nicht – es ändert nichts. Und wenn wir mal ehrlich sind, haben die Bewohner des norddeutschen Flachlandes im Winter ohnehin ein sehr spezielles Verhältnis zum Wetter: Sobald die erste Schneeflocke vom Himmel rieselt, wird sich beschwert, dass die Bauhofmitarbeiter noch nicht zur Stelle sind, um sie zu entfernen. Und bedeckt erst eine dünne Schneeschicht den Boden, ist ohnehin alles zu spät. Wie soll man denn jetzt noch unfallfrei zur Arbeit kommen?

Menschen, die im Harz oder in Bayern wohnen, haben für solche Beschwerden nur ein müdes Lächeln übrig. Und sie kommen tatsächlich auch bei größeren Schneemassen gut über den Winter. Etwas Gelassenheit beim Anblick einer Schneeflocke wäre also angebracht – dann fährt man eben langsamer zur Arbeit. Und bei allem sollte man auch nicht vergessen, dass es Menschen gibt, die sich wirklich über Schnee freuen.

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Erstellt:
23. Januar 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 48sec

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