Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Nienburg-Verden, Christoph Tietje (rechts), und der Geschäftsführer des Nienburger Jobcenters, Frank Köhring (links), informierten sich bei Bettina Mürche vom geschäftsführenden Vorstand des Herbergsvereins und Matthias Mente über die Einrichtungen, Dienste und Gesellschaften des Vereins. Herberge zur Heimat

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Nienburg-Verden, Christoph Tietje (rechts), und der Geschäftsführer des Nienburger Jobcenters, Frank Köhring (links), informierten sich bei Bettina Mürche vom geschäftsführenden Vorstand des Herbergsvereins und Matthias Mente über die Einrichtungen, Dienste und Gesellschaften des Vereins. Herberge zur Heimat

Nienburg 12.10.2018 Von Die Harke

Hilfe für Langzeitarbeitslose

Chefs von Jobcenter und Arbeitsagentur zu Besuch bei Fundus-Kaufhaus

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Nienburg-Verden, Christoph Tietje, und der Geschäftsführer des Nienburger Jobcenters, Frank Köhring, informierten sich jetzt bei Bettina Mürche vom geschäftsführenden Vorstand des Herbergsvereins und Matthias Mente über die Einrichtungen, Dienste und Gesellschaften des Vereins. Besichtigt wurden das Kaufhaus Fundus (Kleidung, Hausrat, Bücher) und das Fundus-Depot (Möbel, Baustoffe), die Nienburger Tafel, die Beratungsstelle Wohnwege sowie die Herberge zur Heimat.

Tietje und Köhring zeigten sich beeindruckt von der Arbeit des Herbergsvereins, der mit finanzieller Unterstützung des Jobcenters das Ziel hat, benachteiligte Arbeitslose zu qualifizieren und an deren Vermittlungshemmnissen zu arbeiten.

„Es ist besser, Menschen für Beschäftigung zu bezahlen, als über längere Zeit für Untätigkeit zu alimentieren“, ist die Erfahrung von Bettina Mürche. Das gelte auch für die Beschäftigung in gemeinnützigen Projekten wie der Fundus gGmbH.

Förderprogramme wie zum Beispiel „Soziale Teilhabe“ und das „Landesprogramm für Langzeitarbeitslose“ habe man gemeinsam mit dem Jobcenter zugunsten besonders benachteiligter Langzeitarbeitsloser in der Region erfolgreich umsetzen können. „Wir sind froh, vor Ort einen erfahrenen und kompetenten Partner zu haben, auf den wir auch bei künftigen Programmen zugehen können“, äußerte Frank Köhring mit Blick auf die durch die Bundesregierung entwickelten zusätzlichen Hilfen für Langzeitarbeitslose.

Christoph Tietje ergänzt dazu: „Leider profitieren noch nicht alle von Arbeitslosigkeit betroffenen Personen gleichermaßen von der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Für Personen mit erheblichen Einschränkungen ihrer Beschäftigungsfähigkeit benötigen wir einen sozialen Arbeitsmarkt, um ihnen eine bessere soziale Teilhabe zu ermöglichen.“

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Erstellt:
12. Oktober 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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