Unter anderem durch Weihnachtsgottesdienste nimmt Brot für die Welt normalerweise viele Spendengelder ein. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa

Unter anderem durch Weihnachtsgottesdienste nimmt Brot für die Welt normalerweise viele Spendengelder ein. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa

Berlin 20.12.2020 Von Deutsche Presse-Agentur

Hilfsorganisation fürchtet Rückgang der Weihnachtsspenden

Die Hilfsorganisation Brot für die Welt befürchtet wegen der Beschränkungen in der Corona-Krise einen deutlichen Einbruch bei den Spenden zur Weihnachtszeit.

„Wegen des harten Lockdowns werden dieses Jahr deutlich weniger Menschen die Weihnachtsgottesdienste besuchen. Wir befürchten daher auch einen drastischen Rückgang bei den Weihnachtskollekten - einem wichtigen Teil unserer jährlichen Einnahmen“, sagte Präsidentin Cornelia Füllkrug-Weitzel der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Die Weihnachtskollekten fehlten dann ausgerechnet in einem Jahr, in dem die Not weltweit massiv gestiegen sei und die Partnerorganisationen Hoffnung auf Hilfe setzten.

„Für die Kinder ist in diesem Jahr die Zukunft unsicherer geworden - für die Kinder hier, vor allem aber für die Kinder in vielen Ländern des Südens“, beklagte sie. „Viele Eltern in ärmeren Regionen haben durch Lockdowns und Ausgangsbeschränkungen ihr Einkommen verloren. Und die wirtschaftliche Situation wird sich 2021 weiter verschärfen. Eine soziale Absicherung gibt es meistens nicht. Die Vereinten Nationen schätzen, dass die Pandemie schon jetzt 150 Millionen Kinder zusätzlich in Armut gestürzt hat.“

© dpa-infocom, dpa:201220-99-759834/2

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Erstellt:
20. Dezember 2020, 09:01 Uhr
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