Auch Margret Ammann (links) und Dorothea Mettchen machten darauf aufmerksam, dass es hinter dem Bahnhof zu dunkel ist und die Autos nur mit größter Vorsicht zu erreichen sind. Das soll sich nach Auskunft der Stadt schon in Kürze ändern. Foto: Hagebölling

Auch Margret Ammann (links) und Dorothea Mettchen machten darauf aufmerksam, dass es hinter dem Bahnhof zu dunkel ist und die Autos nur mit größter Vorsicht zu erreichen sind. Das soll sich nach Auskunft der Stadt schon in Kürze ändern. Foto: Hagebölling

Nienburg 28.12.2019 Von Edda Hagebölling

Hinterm Bahnhof wird’s heller

Gleich im Januar sollen die alten Leuchtmittel gegen LED-Lampen ausgetauscht werden

Gute Nachricht für Margret Ammann und Dorothea Mettchen und auch für alle anderen Nutzerinnen und Nutzer des Parkplatzes an der Dr. Franck Straße hinter dem Nienburger Bahnhof: Es soll heller werden. Die vorhandenen – offenbar viel zu dunklen – Leuchtmittel sollen gegen LED-Lampen ausgetauscht werden. Damit soll gewährleistet werden, dass Bahnfahrende, die ihr Auto auf dem Pendlerparkplatz abgestellt haben, ihre Fahrzeuge auch bei Dunkelheit gefahrlos erreichen können.

Bei einem Ortstermin mit der HARKE am Sonntag hatten die Nienburgerin Dorothea Mettchen und die Erichshägerin Margret Ammann darauf hingewiesen, dass der Parkplatz nicht ausreichend ausgeleuchtet werde.Autos, die nicht vornean in der Kurzzeitzone stünden, seien im Grunde nur unter Zuhilfenahme einer Taschenlampe zu erreichen.

Besonders Ortsunkundige, aber auch ältere Menschen liefen ständig Gefahr, zu stolpern oder gar zu stürzen. Eine besondere Gefahr berge auch die Kante des Fuß- und Radweges. Sie sei bei Dunkelheit nur schwer auszumachen.

„Da die Bahn als Verkehrsmittel nicht nur für uns Ältere immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist es unserer Überzeugung nach wichtig, dass auch die Rahmenbedingungen stimmen“, so Mettchen und Ammann.

DIE HARKE am Sonntag hat all diese Hinweise und Anregungen umgehend an die Verwaltung im Nienburg Rathaus weitergegeben und schon wenige Tage später von Pressesprecherin Antonia Kleinert eine überaus erfreuliche Nachricht erhalten.

Die Pressesprecherin schreibt:

„Der Sachverhalt wurde geprüft. Im Zuge der LED-Sanierung der Straßenbeleuchtung im Teilbereich 1.2 erfolgt im betreffenden Straßenabschnitt ein Wechsel der Beleuchtungskörper. Die vorhandenen Quecksilberdampf-Hochdrucklampe werden durch LED-Leuchten ausgetauscht. Aufgrund der vorhandenen Doppelkopfleuchten erfolgt hier ein entsprechender Tausch. Hierdurch wird eine ausreichende Ausleuchtung des Fuß- und Radwegs erreicht. Die Umsetzung des Teilbereichs 1.2 soll nach Auskunft der Avacon Anfang Januar begonnen werden. Es wird angestrebt, den in Rede stehenden Bereich mit an den Anfang der Maßnahme zu legen.“

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Erstellt:
28. Dezember 2019, 19:50 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 56sec

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