22.12.2013

Hochwasser-Schutz wird auch 2014 fortgeführt

Hoya. 2012 ist mit den Baumaßnahmen für den Hochwasserschutz Hoya-Ost begonnen worden. Im Wesentlichen wurde der Deich an der Ost- und Nordseite des zu schützenden Gebietes mit den dazugehörigen Nebenanlagen wie Entwässerungsgräben, Deichverteidigungsweg usw. hergestellt. 2013 wurden die Baumaßnahmen, wie an verschiedenen Stellen beobachtet werden kann, fortgesetzt. Der Bauabschnitt umfasste zum einen die Herstellung des Erddeichs an der Südseite des Deichgebietes. Dort ist der Deich parallel zum Bahndamm zwischen Hasseler Steinweg (L 330) und Vereinsgebäude des Rudervereins angelegt worden. Dort wird der vorhandene Bahndamm als Stützkörper für den Deich genutzt.

Zur Herstellung dieses rund 1100 Meter langen Deiches sind rund 10 000 Kubikmeter Füll- und Dichtungsboden erforderlich.

An der Weser wird auf Höhe des Verwaltungsgebäudes der Papierfabrik eine Hochwasserschutzwand aus Stahlspundbohlen auf einer Länge von rund 250 Metern errichtet. Die Arbeiten werden von einer Firma aus Nordholz ausgeführt.

Die Gesamtkosten für diese Maßnahmen belaufen sich auf rund 600 000 Euro. Auch für das Jahr 2014 sind weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes vorgesehen. Im Wesentlichen wird es um die Erstellung der technischen Bauwerke (Deichscharts) gehen. Es werden zurzeit mit den Landesdienststellen Abstimmungsgespräche zur weiteren Bezuschussung der sich hierfür ergebenden Kosten geführt. DH

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Erstellt:
22. Dezember 2013, 00:00 Uhr
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