Der markante Neubau an der Nienburger Quaet-Faslem-Straße neben der Kreuzkirche. Foto: Csaba Mester

Der markante Neubau an der Nienburger Quaet-Faslem-Straße neben der Kreuzkirche. Foto: Csaba Mester

Nienburg 17.11.2020 Von Die Harke

Hof Hamann ist nicht vergessen

Im Nienburger Leintor ist ein Mehrfamilienhaus mit neun Wohnungen entstanden

Viele Nienburger werden sich noch erinnern, als die östliche Seite des Berliner Rings im Bereich Leintor nur aus Wiesen und Feldern bestand und dem Hof Hamann.

Diese Hofstelle ist nun, fast unbemerkt von der Öffentlichkeit, verschwunden. Nachdem der Hof viele Jahre leer stand und zusehens verfiel, erwarb ein Investor diese alte Hofstelle mit Grund und Boden. Zusammen mit dem Nienburger Architekturbüro Kaminski entstand auf den rund 1300 Quadratmetern ein Mehrfamilienhaus mit neun Wohnungen. Das hat das Büro Kaminski jetzt mitgeteilt.

So sah es einst am Hof Hamann aus. Foto: Architekturbüro Kaminski

So sah es einst am Hof Hamann aus. Foto: Architekturbüro Kaminski

Der Hof wurde nach einem Brand des Vorgängerbaus 1899 erbaut und von der Familie Hamann bewirtschaftet. In den 1960er- und 70er-Jahren gehörten ihr nahezu alle angrenzenden Wiesen und Felder. Nach und nach wurde daraus Bauland. Auch die Kreuzkirche kam in den 1960er-Jahren in direkter Nachbarschaft dazu. Noch in den frühen 1970er-Jahren fuhren die Sportler des TKW mit Herrn Hamann mit einem Pferdewagen am „Vatertag“ in den Nienburger Bruch.

Der Investor werde in Kürze einen Stein in den Außenanlagen platzieren. Mit der Aufschrift „Hof Hamann“ soll er in der Zukunft an die Familie und ihre Geschichte erinnern.

Zum Artikel

Erstellt:
17. November 2020, 16:35 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 34sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.