Liebenau 28.01.2018 Von Die Harke, Von Kai-Uwe Bergmann

Holpriger Weg zur Revanche

Handball-Verbandsliga: HSG-Zweite putzt Emmerthal 35:31

In einer Partie mit vielen Höhen und Tiefen revanchierten sich die Verbandsliga-Handballer der [DATENBANK=746]HSG Nienburg II[/DATENBANK] um den in Topform auflaufenden Tobias Dehmel für das Unentschieden im Hinspiel: Sie besiegten in Liebenau die TSG Emmerthal mit 35:31 (15:14). Dabei konnten die Gäste sich sehr wohl an das Hinspiel erinnern, in dem Malte Grabisch seine Mannschaft insbesondere in der ersten Hälfte mit vielen Treffern im Spiel hielt, sodass er im Rückspiel über 60 Minuten eine Manndeckung verpasst bekam.

Besonders zu Beginn kam das Spiel der Heimsieben dadurch ins Stocken, es zeigten sich Abstimmungsfehler im Spielfluss und so konnten die Gäste zu Beginn das Zepter in die Hand nehmen. Doch über einfache Elemente wie die schnelle Mitte oder Tempogegenstöße, die vornehmlich über den wieselflinken Lasse Wetendorf abgeschlossen wurden, fanden die Nienburger immer besser ins Spiel und zogen auf 14:9 davon. Doch dann stieg die Zahl der technischen Fehler wieder rapide an, was den Weserbergländern entgegenkam.

Darüber hinaus ging die Rechnung von Gästetrainer Christian Raddatz auf: Seine Mannschaft schaffte es im Angriff ein ums andere Mal, die Heimsieben nahezu einzuschläfern, um dann mit wenigen schnellen Schritten oder Pässen zum Torerfolg zu kommen. So wurde es gegen Ende der Halbzeit wieder knapp, es ging mit einem hauchdünnen Vorsprung in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Hälfte konnten [DATENBANK=6756]Niko Rohlfs[/DATENBANK] & Co. das Spiel wieder fest in den Griff bekommen und sich absetzen. Doch wie die Zuschauer es schon in der ersten Hälfte zu sehen bekamen, versäumte ihre Mannschaft es, den Sack endgültig zuzumachen. Nach einer durchwachsenen Phase schlossen die Gäste wieder auf zwei Tore auf und machten den Hausherren gehörig Druck.

Doch Kapitän [DATENBANK=287]Grabisch[/DATENBANK] nahm das Herz nochmal in die Hand und warf in den letzten fünf Minuten drei wichtige Tore. Als Torwart Björn Hanauer bei eigener Unterzahl dann auch noch einen Siebenmeter parierte, war die Messe gelesen und der Grundstein für eine erfolgreiche Rückrunde gelegt.

SV Aue Liebenau:

Schöne, Hanauer 1 geh. 7m – Schröder 1, Grabisch 10/4, Bergmann 2, Stratmann, Raschke, Dehmel 7, Wetendorf 7, Rohlfs 8, Okelmann, Menze, Büscher, Hildebrandt.

Zeitstrafen: 1 (Paul Hildebrandt) – 5. Strafwürfe: 4/5 (Grabisch scheitert) – 4/5.

Zuschauer: 140.

Spielfilm: 2:4, 8:6, 14:9, 15:14 (30.), 20:17, 25:18, 29:23, 31:29, 35:31 (60.)

Zum Artikel

Erstellt:
28. Januar 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 11sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.