Aktiver Befall durch Holzwurm (Anobium), erkennbar an großen Mengen Holzmehl auf den Balken der Emporenkonstruktion, macht in Leese eine Begasung nötig. Foto: Amt für Bau- und Kunstpflege

Aktiver Befall durch Holzwurm (Anobium), erkennbar an großen Mengen Holzmehl auf den Balken der Emporenkonstruktion, macht in Leese eine Begasung nötig. Foto: Amt für Bau- und Kunstpflege

Leese 22.02.2020 Von Birgit Glißmann

Holzschädlingsbefall an Emporen

Infoveranstaltung zur Begasung der Leeser Kirche

Die Kirchengemeinde Leese lädt für kommenden Dienstag, 25. Februar, um 19 Uhr zu einer Informationsveranstaltung zur geplanten Begasung der Kirche ins evangelische Gemeindehaus am Kirchplatz 6 ein.

Im Zuge der Instandsetzungsarbeiten an der Kirche wurde an der Emporen-Konstruktion ein lebender Holzschädlingsbefall in erheblichem Umfang festgestellt. Problematisch für die Bekämpfung des Holzwurmes ist, dass der Zwischenraum der Empore unterhalb der Deckenverschalung weitestgehend unzugänglich ist.

„Das trifft vor allem für den Bereich unterhalb der Orgel zu. Die Begasung der Emporen, die für den März dieses Jahres geplant ist, stellt die einzig sichere Maßnahme zur Schädlingsbekämpfung dar“, heißt es in einer Mitteilung des Kirchenvorstands.

Bei der Veranstaltung werden Dipl.-Ing. Architekt Matthias Braun vom Amt für Bau- und Kunstpflege in Hannover und Marcus Römer von der beauftragten Firma Römer Biotec anwesend sein. Sie werden den Schädlingsbefall, die Durchführung der Maßnahme und die nötigen Schutzmaßnamen während der Begasung genau erläutern.

Die Einladung richtet sich besonders an die Nachbarn und Anwohner rund um die Leeser Kirche, aber auch andere interessierte Bürger sind dazu willkommen.

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Erstellt:
22. Februar 2020, 10:25 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 33sec

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