Eine lange Ölspur mitten auf der Weser beschäftigte die Einsatzkräfte am Freitagnachmittag. Foto: Karsten Laubach, Feuerwehr Drakenburg

Eine lange Ölspur mitten auf der Weser beschäftigte die Einsatzkräfte am Freitagnachmittag. Foto: Karsten Laubach, Feuerwehr Drakenburg

Drakenburg 17.01.2021 Von Stefan Schneckner

Hubschrauber im Einsatz: Ölspur auf der Weser

Polizei konnte Verursacher ausfindig machen

Eine 500 Meter lange Ölspur auf der Weser bei Drakenburg beschäftigte die Einsatzkräfte am Freitagnachmittag. Die Polizei setzte einen Hubschrauber ein, um den Verursacher ausfindig zu machen.

Gegen 15.30 Uhr wurde die Feuerwehr Drakenburg alarmiert: Auf der Weser im Bereich der Ravenswiede befände sich eine lange Ölspur. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte gemeinsam mit der Wasserschutzpolizei den Schmierfilm als Dieselkraftstoff identifizieren. Deshalb wurde die untere Wasserbehörde hinzugezogen, ein Eingreifen seitens der Feuerwehr war wegen der hohen Fließgeschwindigkeit der Weser nicht mehr möglich.

Kurze Zeit später wurde auch die Feuerwehr Nienburg mit demselben Einsatzstichwort zur Weserbrücke alarmiert. Auf der Suche nach dem Verursacher wurde mit einem Fahrzeug der Zulauf des Steinhuder Meerbachs kontrolliert, hier konnte aber keine Verunreinigung festgestellt werden.

Auch in Landesbergen wurde der Ortsbrandmeister zur Weser gerufen, die Polizei konnte den Verursacher jedoch währenddessen mithilfe eines hinzugezogenen Hubschraubers ausfindig machen, sodass der Einsatz für die Feuerwehr schon auf der Anfahrt abgebrochen werden konnte.

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Erstellt:
17. Januar 2021, 13:36 Uhr
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