Über Binnen kreiste am Donnerstagmorgen ein Polizei-Hubschrauber. © Petair / Fotolia

Über Binnen kreiste am Donnerstagmorgen ein Polizei-Hubschrauber. © Petair / Fotolia

Binnen/Oyle 11.04.2019 Von Sebastian Schwake

Hubschrauber sucht nach Verletztem

25-Jähriger flüchtet nach Unfall in Binnen / Fahrer war alkoholisiert

In Binnen und Oyle hat ein Hubschauber der Polizei am frühen Donnerstagmorgen nach einem Verkehrsunfall nach Verletzten gesucht. Polizisten hatten den Hubschrauber angefordert, weil sie in einem Auto, das sich nach einem Verkehrsunfall mehrfach überschlagen hatte, keinen Fahrer, dafür aber jede Menge Blut gefunden hatten. Nach Angaben der Polizei ging am späten Mittwochabend gegen 23.45 Uhr ein Notruf ein.

Auf einem Feld stand ein demoliertes Auto. Als die Polizisten am Unfallort in Binnen eintrafen, fanden sie keine Fahrzeuginsassen. Wegen des vielen Blutes, dass sie in dem Skoda Fabia entdeckten, entschlossen sich die Beamten, einen Hubschrauer anzufordern.

Dieser flog den Bereich um die Unfallstelle zwischen Binnen und Oyle für gut 45 Minuten ab. Aus der Luft wurde aber niemand entdeckt. Der Hubschraubereinsatz endete gegen 1.15 Uhr. Um 1.30 Uhr kehrte der Fahrzeugführer, der am Kopf blutete, mit einem anderen Auto und im Beisein von zwei Männern zum Unfallort zurück, teilte die Polizei weiter mit. Ein 25-jähriger Rumäne, der in Schweringen wohnt, gab an, das Auto gefahren zu haben. Die Polizisten nahmen bei dem Mann deutlichen Alkoholgeruch war. Der Schnelltest bestätigte den Verdacht. Der Mann kam wegen seiner schweren Verletzungen ins Krankenhaus.

Der Rumäne wird sich wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Fahrens unter Alkoholeinfluss und womöglich auch Fahrens ohne gültige Fahrerlaubnis verantworten müssen. Er besitze zwar einen Führerschein, der in Moldawien ausgestellt worden sei. Die Polizei prüfe aber, ob der Rumäne diesen hätte umschreiben lassen müssen, um in Deutschland fahren zu dürfen. Der Schaden am Wagen wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Der Wagen musste abgeschleppt werden und sei ein Totalschaden.

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Erstellt:
11. April 2019, 12:16 Uhr
Lesedauer:
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