Ein Hubschrauber verteilt auf rund 800 Hektar Waldgebiet im Landkreis Kalk. Landesforsten

Ein Hubschrauber verteilt auf rund 800 Hektar Waldgebiet im Landkreis Kalk. Landesforsten

Nienburg 18.08.2017 Von Die Harke

Hubschrauber wirft Kalk über Wäldern rund um Nienburg ab

Forstgenossenschaften lassen rund 800 Hektar behandeln

Die Forstbetriebsgemeinschaft Mittelweser lässt ab Montag Wälder in den Forstgenossenschaften kalken. Unterstützung gibt es dabei vom Nienburger Forstamt. Ein Hubschrauber verteilt den Kalk auf rund 800 Hektar. „Ziel der vom Land Niedersachsen geförderten Hubschrauberkalkung ist es, den PH-Wert der Waldböden zu stabilisieren und damit deren Widerstandskraft gegen Schadstoffeinträge zu stärken“, teilen die Niedersächsischen Landesforsten mit: „Dem Boden sollen fehlende Nährstoffe zugeführt werden, die der sogenannte saure Regen ausgewaschen hat.“

Jeweils 3,2 Tonnen magnesiumhaltiger Kalk pro Hektar verteilt ein Hubschrauber einer Firma aus Hemer gleichmäßig auf den Waldboden. „Der erdfeuchte Kalk rieselt durch die Baumkronen, wo er über einen mehrjährigen Zeitraum in den Boden eindringt und saure Niederschläge abpuffern soll“, heißt es seitens der Landesforsten.

Gekalkt werden Waldflächen in den Samtgemeinden Mittelweser, Liebenau, Marklohe, Steimbke und Heemsen sowie im Bereich Steyerberg, Rehburg-Loccum und Nienburg. Der zuständige [DATENBANK=5971]Revierförster Marco Becker[/DATENBANK] von den Landesforsten bittet die Bevölkerung und die Erholungssuchenden um Verständnis für möglicherweise auftretenden Lärm und Staub, die der Hubschrauber verursacht.

„Für Menschen und Tiere ist der Kalk ungefährlich“, sagt Becker und weist darauf hin, dass kurzfristige Wegesperrungen in den betroffenen Waldflächen nicht immer auszuschließen sind. „Aber letztlich dient die Waldkalkung der Gesunderhaltung unserer heimischen Wälder mit ihren vielfältigen Funktionen und nutzt damit allen Bürgern“, sagt Becker.

Weitere Informationen zu den Niedersächsischen Landesforsten finden Interessierte im Internet unter der Adresse www.landesforsten.de

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Erstellt:
18. August 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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