Dank eines Projektes sind auf dem Schulhof des Rahdener Gymnasiums wieder etliche Bewegungsspiele für den Nachwuchs möglich. Foto: Gymnasium Rahden

Dank eines Projektes sind auf dem Schulhof des Rahdener Gymnasiums wieder etliche Bewegungsspiele für den Nachwuchs möglich. Foto: Gymnasium Rahden

Rahden 04.11.2020 Von Die Harke

Hüpfkästchen aufs Pflaster gemalt

Bewegungsspiele am Rahdener Gymnasium

„Was sollen die circa 200 Kinder hier in der Pause spielen?“, fragten sich die Lehrerinnen und Lehrer von Gymnasium Rahden und der dortigen Sekundarschule, als klar war, dass viele Aktivitäten auf dem Gelände wegen der Corona-Pandemie nicht mehr erlaubt sein würden.

Ein Blick zurück in die eigene Kindheit führte laut Christiane Hörnschemeyer, Erprobungsstufenleiterin am Rahdener Gymnasium, zu der Idee, den Schulhof für die fünften und sechsten Klassen mit den guten alten Hüpfkästchen „Himmel und Hölle“ zu bemalen, und das Internet lieferte weitere Ideen.

Für die angestrebten Veränderungen auf dem Schulhof fanden sich schnell diverse Unterstützer. Die Stadtverwaltung genehmigte das Projekt. Der Bauhof befreite die Pflasterfugen vom Unkraut und reinigte die Fläche. Mitarbeiter der Firma Wabo-Design berieten bei der Beschaffung von Farben und Material und gaben Tipps für die Malerarbeiten. Der Förderverein des Gymnasiums und die genannte Firma erklärten sich bereit, die Kosten jeweils zur Hälfte zu übernehmen.

Und dann ging es los: Acht Lehrerinnen und zwei Oberstufenschülerinnen machten sich in ihrer Freizeit mit Pinsel und Farbe ans Werk und sagten dem grauen Pflaster auf dem Schulhof der Erprobungsstufe den Kampf an. Es entstanden Straßenbilder, die zum Hüpfen, Springen, Laufen und vielen weiteren Arten der Bewegung anregen sollten. Und das kam bei den Schülern offenkundig gut an. „Die Bilder wurden sofort angenommen und für phantasievolle Spiele genutzt“, berichtete Hörnschemeyer.

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Erstellt:
4. November 2020, 05:12 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 43sec

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