Joggen mit Hund: Experten raten, langsam zu starten und die Intensität mit der Zeit vorsichtig zu steigern. Foto: baranq - stock.adobe.com

Joggen mit Hund: Experten raten, langsam zu starten und die Intensität mit der Zeit vorsichtig zu steigern. Foto: baranq - stock.adobe.com

Landkreis 15.04.2021 Von Holger Lachnit

Hunde mit Muskelkater

Manchmal hat man Botschaften in seinem E-Mail-Postfach, deren Nachrichtenwert eher gering ist, die aber dennoch einen gewissen Unterhaltungs- und Informationswert besitzen: Wussten Sie, dass Hunde Muskelkater bekommen können?

Das behauptet zumindest „Lily’s Kitchen“ und stellt die These auf, dass seit der Corona-Pandemie immer mehr Menschen ihre Joggingschuhe schnüren und ihre Hunde mit auf die Laufrunde nehmen würden: „Der Muskelstoffwechsel der Hunde lässt sich mit dem von uns Menschen vergleichen. Ein Muskelkater entsteht, wenn die Muskeln übermäßig oder auf ungewohnte Weise beansprucht werden“, erklärt Dr. Rodney Zasman, tierärztlicher Berater für „Lily’s Kitchen“.

Dabei komme es zu feinen Rissen in der Muskulatur, wodurch Wasser in die Fasern eindringen könne. Es sammele sich dort an und lasse die Muskelfasern anschwellen. Diese Dehnung der Fasern rufe die für den Muskelkater typischen Schmerzen hervor. Im Normalfall würden die Symptome nach einigen Tagen verschwinden, wenn sich die Muskulatur regeneriert habe.

Deshalb rät der Experte, langsam mit dem Laufen zu beginnen – etwa eine Viertelstunde täglich – und die Intensität mit der Zeit zu erhöhen. „Besser regelmäßig und gemäßigt joggen als extreme Trainingseinheiten absolvieren, die den Hund überfordern“, so der Fachmann. Diese Empfehlung gilt übrigens nicht nur für den Hund: Auch Frauchen oder Herrchen, die nach längerer Pause wieder mit dem Sport beginnen, sollten sich daran halten.

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Erstellt:
15. April 2021, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 41sec

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