Arne Hildebrandt DH

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IGS in Nienburg

Ungelöst

Die Integrierte Gesamtschule (IGS) soll, so der Elternwille, kommen. Und sie wird kommen. Schon im Sommer 2013. „Der Zeitplan ist ehrgeizig”, meinte Viktoria Kretschmer (Linke) in der jüngsten Sitzung des Kreis-Schulausschusses nicht ohne Grund. Ausschussvorsitzender Henry Koch (CDU) regte sogar an, den Start um ein Jahr zu verschieben. Denn das Wichtigste ist noch immer nicht geklärt: In welches Gebäude geht die IGS?

Fest steht: Die IGS wird in Nienburg eingerichtet, auch wenn Marklohe sich um den Standort beworben hat. Denn die Elternbefragung bezog sich auf den Standort Nienburg, was bei der Beantragung der Schule beim Land mit entscheidend ist.

Aus Sicht der Kreisverwaltung kommt nur die Außenstelle der Nienburger Gymnasien am Nordertorstriftweg 22 als Standort einer IGS in Frage. Doch deren Sanierung dürfte so teuer wie ein Schulneubau werden. Also warum nicht gleich neu bauen? Als möglicher Standort wird ein Gelände an der BBS gehandelt. „Ideen gibt es schon”, sagte Landrat Detlev Kohlmeier. „Wir wollen das aber nicht thematisieren.” Die Frage ist nach wie vor auch, wo Hunderte von Gymnasiasten bleiben, die zurzeit in der Außenstelle unterrichtet werden, weil in den Hauptgebäuden der beiden Gymnasien zu wenig Platz ist.

Arne Hildebrandt

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Erstellt:
12. Juli 2012, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 38sec

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