Mathias Granz (Sechster von rechts), eingerahmt von der CDU-Kreistagsfraktion im Foyer der IGS Nienburg. Rehaag

Mathias Granz (Sechster von rechts), eingerahmt von der CDU-Kreistagsfraktion im Foyer der IGS Nienburg. Rehaag

Nienburg 21.03.2017 Von Die Harke

IGS stellt nur noch Gymnasiallehrkräfte ein

CDU-Kreistagsfraktion informierte sich in der Integrierten Gesamtschule Nienburg

Die [DATENBANK=3223]CDU-Fraktion[/DATENBANK] im Kreistag besuchte die [DATENBANK=565]Integrierte Gesamtschule (IGS) Nienburg[/DATENBANK]. Sie begab sich nach eigenen Angaben „bewusst auf ein Terrain, das auf ihrer bildungs- und schulpolitischen Agenda ein ergänzendes Angebot in einer facettenreichen Bildungslandschaft einnimmt“. So sei Schulleiter [DATENBANK=3446]Mathias Granz[/DATENBANK] auch dankbar gewesen, „dass ich Vertreter der Kritik an dieser Schulform über die IGS informieren kann“. Die IGS Nienburg beschult seit dreieinhalb Jahren Schülerinnen und Schüler und befinde sich im Stadium des Aufbaus und der Weiterentwicklung: Schulleitung und Kollegium würden kontinuierlich daran arbeiten, konzeptionell und strukturell zu optimieren. Granz habe betont, dass die Schule deshalb Politik und Verwaltung im Landkreis noch weitere fünfeinhalb Jahre mit Forderungen zur materiellen Ausstattung konfrontieren müsse.

Die Schülerschaft bestehe aus 550 Schülerinnen und Schülern, die je zur Hälfte aus der Stadt Nienburg und dem übrigen Kreisgebiet stammten. Die Genehmigung zur Einrichtung einer Sekundarstufe II zu Beginn des Schuljahrs 2019/20 sowie der geplante Anbau für die SEK II würden zu einer gleichmäßigeren Durchmischung der Schülerschaft führen.

Herausforderung Zukunft bestehen

Der Schulleiter betonte, dass das „Produkt IGS“ mit seinen vielfältigen pädagogischen Konzepten für das Lehrerkollegium (51 Lehrerinnen und Lehrer) im Vergleich zu anderen Schularten herausfordernder sei, man den individuellen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler in der pädagogischen Arbeit jedoch dadurch gerechter werde. Seit eineinhalb Jahren würden nur noch Gymnasiallehrer bei der IGS eingestellt.

Granz verteidigte die häufige Kritik an der Darstellung des Leistungsbildes der Schüler. Dieses sei auch ohne Noten sehr gut darstellbar. So werde ab dem nächsten Schuljahr der Lernentwicklungsbericht den Eltern während eines Übergabegespräches erläutert. Bereits heute ist die Kommunikation zwischen Eltern und Lehrern wesentlich intensiver als an vielen anderen öffentlichen Schulen. Abschließend bat Granz die Politik, das derzeitige Raumpflegekonzept so bald wie möglich ändern zu lassen.

Fraktionsvorsitzender und heimischer CDU-Landtagsabgeordneter [DATENBANK=424]Karsten Heineking[/DATENBANK] aus Warmsen versprach, diese Angelegenheit im Kreishaus anzusprechen. Die CDU-Kreistagsfraktion freue sich nun über die auf hohem Niveau stehende technische Ausstattung der Klassen- und Fachräume und das junge und qualifizierte Kollegium mit einem motivierten Schulleiter. Heineking hofft, dass die IGS im Landkreis Nienburg eine gute schulische Ausbildung ermögliche, damit alle Absolventen die Herausforderungen der Zukunft bestehen könnten.

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Erstellt:
21. März 2017, 21:00 Uhr
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