IGS-Leiter Mathias Granz (Zweiter von links) informierte Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion.  SPD-Kreistagsfraktion

IGS-Leiter Mathias Granz (Zweiter von links) informierte Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion. SPD-Kreistagsfraktion

Nienburg 27.06.2017 Von Die Harke

IGS und BBS sollen zu „Bildungscampus“ werden

SPD-Kreistagsfraktion besucht IGS Nienburg und will beim Ausbau der Oberstufe „nicht an der falschen Stelle“ sparen

Von Architektur und der Multifunktionalität vieler Räume beeindruckt zeigten sich die neuen Mitglieder der [DATENBANK=4192]SPD-Kreistagsfraktion[/DATENBANK] jetzt beim Informationsbesuch der [DATENBANK=565]IGS Nienburg[/DATENBANK]. Nach den Sommerferien gehe der erste Alpha-Jahrgang bereits in die Klasse 9 über und die Nachfrage sei in den Jahren stetig angewachsen, berichtete Schulleiter [DATENBANK=3446]Mathias Granz[/DATENBANK], der durch das Gebäude führte. Das neue Schulgebäude, wie auch die guten Lernerfahrungen, die sich rumsprechen würden, hätten die aktuellen Anmeldezahlen noch weiter steigen lassen, den Skeptikern des Modells der IGS zum Trotz.

Die, moderne Gestaltung des Gebäudes folge aber keinem Selbstzweck: So genannte Marktplätze schaffen in den Jahrgangsstufen Raum für Treffen und Gruppenarbeit. Das Foyer sei nicht nur Eingangsbereich: Hier gebe es das Mittagessen, Gelegenheit zum Arbeiten und zum Aufenthalt aber auch Unterricht, denn die Bühne sei unverzichtbarer Teil im Fach „Darstellendes Spiel“.

Gemeinsames Lernen als Kernpunkt Integrierter Gesamtschulen präge die Architektur der Schule. Das pädagogische Konzept und ein engagiertes Team der IGS Nienburg würden Inhalte und Weiterentwicklung liefern. „Ich bin jedes Mal wieder begeistert, wenn ich sehe und erlebe, welch gute Arbeit an dieser Schule vom Schulleiter und seinem Kollegium geleistet wird. Die IGS ist eine große Bereicherung der guten Bildungslandschaft im Landkreis Nienburg“, führte der SPD-Landtagsabgeordnete und stellvertretende Landrat [DATENBANK=513]Grant Hendrik Tonne[/DATENBANK] aus.

Die naturwissenschaftlichen Fachräume seien zukunftsorientiert ausgestattet. Und das solle auch für die künftige, in Planung befindliche Oberstufe der IGS gelten, dafür plädiert die SPD-Kreistagsfraktion. Denn die MINT-Fächer (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik) würden seit Jahren an Bedeutung gewinnen. Die SPD warne vor einem „Sparen an der falschen Stelle. Wie auch bereits für Planung und Bau der IGS bis Klasse 10, begleite ein Bauausschuss die Umsetzung des Baukörpers für die Oberstufe (SEK II).

[DATENBANK=262]Marja-Liisa Völlers[/DATENBANK], Ausschussvorsitzende und selbst Gymnasiallehrerin an einer IGS, betont: „In Abstimmung mit den am Projekt beteiligten Planern wie auch der Schule sorgen wir kostenbewusst für eine pädagogisch optimale Gestaltung und Ausstattung.“ Denn erst mit der Oberstufe werde die IGS Nienburg komplett, sorge so für den Weg zum Abitur aber auch dafür, dass, wie Schulleiter Granz bekräftige, vor Ort mit der direkten Nachbarschaft zur BBS ein „Bildungscampus“ wachse.

Gute Kooperation beider Schulen gebe es längst, wie Granz erläuterte – von der IGS mit dem [DATENBANK=1231]Beruflichen Gymnasium[/DATENBANK] und aus der BBS für die IGS in den Feldern Arbeit und Technik. Das werde sich kontinuierlich weiter entwickeln mit dem Aufwachsen der IGS-Jahrgänge bis zum Abitur, davon zeigte sich der Schulleiter überzeugt.

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Erstellt:
27. Juni 2017, 21:00 Uhr
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