Philipp Keßler DH

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Landkreis 14.07.2019 Von Philipp Keßler

Ik bin doch keen Klaukschieter

Guten Tag

Sommerzeit ist Ferienzeit. Auch in diesem Jahr gilt unsere Bundesrepublik bei einem Drittel der Deutschen als bevorzugtes Reiseziel. Ganz hoch im Kurs steht dabei laut einer Umfrage des Magazins Spiegel Mecklenburg-Vorpommern, auf Platz zwei landet Bayern und Bronze geht an unser schönes Niedersachsen. Pansenkniepen: Hunger. Tiffke: Kleiner Hund. Püttjern: Langsam uneffektiv arbeiten. Sluddern: Unordentlich arbeiten. Ackerschnacker: Handy. Papaduz: Frosch. Klaukschieter: Klugscheißer. Schienfatt: Straßenlaterne. Klappreckner: Laptop. Vergniesgnaddeln: Etwas kaputt machen. Egal wo die Reise innerhalb der 16 Bundesländer hingeht, der Urlaubende muss sich auf ungewohnte Dialekte einstellen. Mir geht es da ähnlich wie Fußball-Profi Jann-Fiete Arp (Spruch oben), der von der Waterkant ins Alpenvorland umzog und im Begrüßungsritual von „Moin“ auf „Servus“ umschulen muss. Besonders den „Bazis“ muss man ganz genau lauschen, um zu verstehen, was sie da eigentlich erzählen. Andersherum dürfte die Hürde wesentlich niedriger sein: unser Hochdeutsch ist ja ziemlich gemeinverträglich. Dabei hat der Norden der Republik ja auch seine eigene „Sprache“: Plattdeutsch!

Zugegeben, auch ich bin beim Platt snacken schnell mit meinem Latein am Ende. Einige „platte Wörter“ sollte man als sturmfester Niedersachse aber definitiv im Repertoire haben. Hier eine kleine Auswahl:

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Erstellt:
14. Juli 2019, 17:01 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 36sec

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