Dr. Jan Busse ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für internationale Politik der Universität der Bunderwehr in München. Busse

Dr. Jan Busse ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für internationale Politik der Universität der Bunderwehr in München. Busse

Grafschaft Hoya 02.02.2018 Von Die Harke

„Im Nahen Osten nichts Neues?

Arabisch-israelischer Konflikt ist Thema bei den Lions am 8. Februar

Um den israelisch-arabischen Konflikt geht es bei einem Votrag von Dr. Jan Busse von der Universität der Bundeswehr in Mümchen am Donnerstag, 8. Februar ab 19 Uhr im [DATENBANK=7052]Gasthaus Dillertal[/DATENBANK], Dille 8 in 27305 Bruchhausen-Vilsen. Veranstalter ist der [DATENBANK=4036]Lions-Club[/DATENBANK] Grafschaft Hoya. Der Serviceclub hatte bereits im vergangenen Jahr den Politikwissenschaftler für einen Vortragsabend zum arabisch-israelischen Konflikt gewinnen können. „Niemand ahnte zu diesem Zeitpunkt, dass dieses Thema durch die Ankündigung des US-Präsidenten Donald Trump, die amerikanische Botschaft nach Jerusalem zu verlegen und damit die Stadt als Hauptstadt Israels anzuerkennen, den Konflikt wieder in Fokus der Weltöffentlichkeit rücken würde“, schreiben die Lions dazu.

Dr. Jan Busse ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für internationale Politik und Konfliktforschung der Universität der Bunderwehr in München. In seiner Dissertation setzte er sich mit weltgesellschaftlichen Machtdynamiken in Palästina auseinander. Er ist Mitglied der Arab German Young Academy of Sciences and Humanities.

Dr. Jan Busse will in seinem Vortrag aufzeigen, welche Dynamiken dem Nahostkonflikt innewohnen und in welchem Verhältnis der Konflikt zu regionalen und globalen Turbulenzen steht. Zu diesem Zweck setzt sich der Vortrag mit den wichtigsten historischen Wegmarken des Konflikts auseinander, thematisiert, was in bisherigen Verhandlungen erreicht worden ist und wo genau die Hürden für eine Konfliktregelung liegen. Um die Konfliktdynamiken besser verstehen zu können, geht der Vortrag vor allem auf die konkurrierenden Interessen der Konfliktparteien sowie ihre Wechselwirkungen ein.

Der Eintritt ist kostenlos, es wird eine kleine Spende in bereitstehenden Sammelgefäßen zugunsten der Lionsarbeit erbeten. In diesem Fall werden die Erlöse passend zum Thema der humanitären Hilfe und oder Projektarbeit in den Palästinenser-ebieten zugeführt, teilt der Lions-Club abschließend mit.

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Erstellt:
2. Februar 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 52sec

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