Arne Hildebrandt DH

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Guten Tag 21.07.2019 Von Arne Hildebrandt

In Autos Schutz gesucht

Dunkle Wolken zogen am Sonnabendnachmittag auf, dann kam auch schon das heftige Gewitter. In Holzbalge musste das Festival Rock das Ding wegen des Unwetters evakuiert werden (Bericht Seite 17). Eine Stunde war es unterbrochen. Die Besucher sollten in ihre Autos gehen. Wer noch Platz hatte, machte den Warnblinker an, ein Zeichen, dass diejenigen einsteigen können, die ohne Auto da waren. „Gut gemacht“, freute sich Veranstalter Frank Juschkat über die reibungslose Evakuierung. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, den Sicherheitskräften und dem Flugplatz, der ständig Wetterdaten lieferte.

Überhaupt die Organisation. Da gab es einen Bus, der die Gäste aus Nienburg zum Festival hin- und zurückbrachte. Er wurde gut genutzt. Was den Besuchern verborgen blieb: Die Band Primal Fear wurde mit einem Shuttle aus Hamburg abgeholt. Die Top-Bands Brainstorm und Primal Fear hatten sogar extra Promizelte auf dem Festivalgelände. Primal Fear übernachtete bei Okelmann in Warpe. Auch dorthin musste ein Shuttle fahren.

Was Juschkat angenehm auffiel: Auf dem großen Gelände lag am Ende der beiden Veranstaltungstage so gut wie kein Müll. „Es war wie geleckt. Die Leute sind bewusster geworden.“ Zehn Leute gehören zu Juschkats engstem Team. 100 waren am Wochenende eingespannt. Es war das vierte Rock-das Ding-Festival. Die Besucherzahl konnte leicht gesteigert werden, von 1869 auf über 2000. „Die Menschen hier sind begeistert“, zog Juschkat zufrieden Bilanz. Die Tagestickets wurden sehr viel gekauft, sagte er. Die waren ja auch billiger: Das Wochenendeticket kostete 35 Euro, das Tagesticket 28.

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Erstellt:
21. Juli 2019, 23:21 Uhr
Lesedauer:
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