CDU-Kommunalpolitiker und Mitglieder der DLRG-Ortsgruppe Uchte vor dem neuen Einsatzfahrzeug. Rehaag

CDU-Kommunalpolitiker und Mitglieder der DLRG-Ortsgruppe Uchte vor dem neuen Einsatzfahrzeug. Rehaag

Uchte 23.08.2017 Von Die Harke

In Beratung enger einbinden

Kreis-CDU im Austausch mit Uchter DLRG

Die CDU-Fraktion im Kreistag besuchte jüngst die Ortsgruppe Uchte der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft ([DATENBANK=5957]DLRG[/DATENBANK]). Absicht der Kommunalpolitiker war, sich über die Ziele und das Aufgabenspektrum der Rettungsschwimmer informieren zu lassen, aber auch zu erfahren, wo der Schuh drückt und wo die Regionalpolitik zu Problemlösungen ansetzen könnte. Die erste Vorsitzende Johanna Witte dankte für die finanzielle Unterstützung auch durch den Landkreis bei der Anschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges. Die Ortsgruppe finanziert sich ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden.

Der technische Leiter [DATENBANK=751]Volker Barg s[/DATENBANK]chlug einen großen Bogen von der Gründung 1964 bis hin zur Entwicklung als mitgliederstärkste Ortsgruppe im Bezirk Nienburg. Allgemein ist die DLRG weltweit die größte Wasserrettungsorganisation mit rund 1,4 Millionen Mitgliedern und Förderern. Ihre Kernaufgabe ist die Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung. Dazu heißt es von der CDU: „Dieses ist umso wichtiger, starben doch im Jahr 2016 in Deutschland 537 Menschen den Ertrinkungstod.“

Die Ortsgruppe war an fünf Personensuchen beteiligt, davon vier mit tödlichem Ausgang. Acht Alarmierungen erreichten die Helfer zu Einsätzen auch außerhalb Uchtes. Dazu zählten die Betreuung von Schülern nach der unfreiwilligen Evakuierung der IGS in Nienburg am 20. Oktober vergangenen Jahres, Baby- und Kleinkinderschwimmen, Schwimmkurse für Kinder und Erwachsene, Ausbildungskurse in Erster Hilfe, und auch Taucher- und Bootsführerscheine sowie die Sprechfunkerausbildung sind Bestandteile der Ausbildungspalette.

Barg betonte: „Viele Ausbildungserfolge konnten nur durch die von Samtgemeinde und Flecken Uchte großzügige Überlassung des Uchter Freibades als Ausbildungs-und Trainingsmöglichkeit erreicht werden.“

Von der Kommunalpolitik wünsche sich die DLRG eine „noch engere Einbindung bei Beratungen und Beschlussfassungen des Kreisausschusses für das Brand- und Rettungswesen“, schreiben die Christdemokraten in ihrer Mitteilung abschließend. „Die Kompetenzen und Zuständigkeiten beim Wasserrettungsdienst im Landkreis sollten mit anderen Rettungsorganisationen detaillierter abgestimmt und festgelegt werden.“

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Erstellt:
23. August 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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