Nienburg 04.09.2017 Von Die Harke

In Friedensarbeit investieren

Antikriegstag mit mehreren Rednern

Über 50 Zuhörer waren nach Angaben der Veranstalter dem Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes gefolgt, am Antikriegstag in Nienburg ein Zeichen zu setzen. Eingeladen hatten neben dem [DATENBANK=393]DGB[/DATENBANK], die Friedenskooperative ver.di/[DATENBANK=389]ATTAC[/DATENBANK], der A[DATENBANK=3516]rbeitskreis Gedenken[/DATENBANK], der [DATENBANK=5278]Runde Tisch gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus[/DATENBANK] sowie die Gruppe „[DATENBANK=388]Against racism[/DATENBANK]“.

Dazu schreiben die Organisatoren: „In seiner Eröffnungsrede ging der DGB-Kreisvorsitzende [DATENBANK=5295]Werner Behrens[/DATENBANK] auf den Antrag der Linksfraktion, alle Bundeswehraktivitäten in der Stadt durch den Stadtrat genehmigen zu lassen, ein. Er bedauerte die Ablehnung wie auch die Kommentierung durch die Parteien. Behrens forderte statt Einsätzen vom Militär im Ausland, den Beitrag durch zivile Organisationen, etwa vom THW oder Friedenskeeper zu gewährleisten.

[DATENBANK=459]Torben Franz[/DATENBANK] von der Nienburger Antifa rügte die bevorstehenden Feierlichkeiten der Bundeswehr in der Stadt. Diese Feiern gehörten in die Kaserne, habe er dazu erklärt.

Der Hauptredner Dr. Burkhard Luber erklärte, er sehe die Waffenexporte als Skandal. Dadurch werde nur noch mehr Leid in die Welt getragen. Deutschland sollte mehr in nicht militärische Friedensarbeit investieren. „Lassen wir nicht eine schleichende Militarisierung der Gesellschaft zu“, appellierte Dr. Luber.

Damit ging er auf die intensive Werbung der Bundeswehr und der damit verbundenen Akzeptanz in der Bevölkerung ein. Er schloss die Veranstaltung mit einem Aufruf an Journalisten, Schuldirektoren, Kirchenvorstände, Bürgermeister und Betriebsräte mit einem deutlichen: „Sagt nein, wenn euch die Bundeswehr zu Komplizen machen will.“

Die Begleitung durch den Nienburger Gitarristen Milan habe die gelungenen Veranstaltung musikalisch abgerundet, heißt es abschließend in einer Pressemitteilung der Organisatoren.

Zum Artikel

Erstellt:
4. September 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 46sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.