Friedhelm Siemann und Ernst- Henning Hunte (rechts) eröffneten die Ausstellung zum Werk Irma Heyders. Bürger- und Heimatverein

Friedhelm Siemann und Ernst- Henning Hunte (rechts) eröffneten die Ausstellung zum Werk Irma Heyders. Bürger- und Heimatverein

Stolzenau 22.11.2016 Von Die Harke

In Irma Heyders Welt eintauchen

Gelungene Eröffnung der Ausstellung im alten Bahnhof / Freitags und an Wochenenden geöffnet

In diesem Jahr wäre die Stolzenauer Bildhauerin und Malerin Irma Heyder 100 Jahre alt geworden; gleichzeitig jährt sich in diesem Jahr ihr zwanzigster Todestag. Der [DATENBANK=623]Bürger- und Heimatverein „Wir Stolzenauer“[/DATENBANK] hat dieses zum Anlass genommen, der Künstlerin eine Ausstellung zu widmen. Diese findet noch bis zum 4. Dezember in den Räumen des [DATENBANK=179]alten Bahnhofs[/DATENBANK] in Stolzenau statt und ist jeweils freitags und am Wochenende von 15 bis 18 Uhr zu besuchen. Der Eintritt ist frei.

Vor Kurzem fand die Ausstellungseröffnung statt, zu der annähernd 50 Gäste gekommen waren. Der Vorsitzende des Bürger- und Heimatvereins, [DATENBANK=624]Hans-Jürgen Rudolph[/DATENBANK], dankte allen, die Werke aus ihrem Privatbesitz zur Verfügung gestellt oder dem Heimatverein überlassen haben. Besonderer Dank galt der Nichte von Irma Heyder, Gesine Schmitz, die wohl den größten Teil der Werke aus der Erbschaft ihrer Tante zur Ausstellung beisteuerte. Dank zu sagen galt es ebenso der Gemeinde Stolzenau um Bürgermeister Friedhelm Siemann und Doris Engelking, die die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen und für einen optimalen Rahmen sorgen.

„Den größten Anteil am Zustandekommen dieser Ausstellung hat sicherlich Henning Hunte“

„Den größten Anteil am Zustandekommen dieser Ausstellung hat sicherlich Henning Hunte, der über ein halbes Jahr an Vorbereitung und zum Zusammentragen der zahlreichen Objekte und Malereien aufgewendet hat. Durch seine Recherchen und seine Liebe zum Detail ist diese Ausstellung sicherlich für jeden Besucher ein Erlebnis“, würdigte Rudolph Huntes Engagement.

Nach den Grußworten des Bürgermeisters Friedhelm Siemann, der bemerkte, dass man seinerzeit den Bahnhof in Hinblick auf solche Veranstaltungen getrost etwas größer hätte bauen können, sagte er zu, jederzeit die Räume des Bahnhofs für kulturelle Zwecke zur Verfügung zu stellen.

Rückblick auf ein wechselhaftes Leben

Gesine Schmitz stellte anschließend in lockerer und mit kleinen Anekdoten versehener Biographie den wechselhaften Lebenslauf ihrer Tante vor. So erfuhren einige Gäste, die Irma Heyder sicher noch persönlich gekannt haben, bei ihr an der Mittelschule Unterricht hatten oder sie als Nachbarin kennengelernt haben, doch noch einiges aus ihrer Künstlerlaufbahn. Den würdigen musikalischen Rahmen boten die beiden Flötistinnen des Gymnasiums Stolzenau, Mariette Hoppe und Carolin Buczek, mit Darbietungen von Kuhklau, Mozart und Blavert und ernteten dafür reichlich Applaus. Der anschließende Rundgang durch die Ausstellung brachte einige Gäste über das von Irma Heyder Geschaffene zum Staunen.

Der Bürger- und Heimatverein wünscht der Ausstellung ein gutes Gelingen mit möglichst großen Besucherzahlen und weist darauf hin, dass an den jeweils drei Öffnungstagen der nächsten Wochenenden an den Samstagen und Sonntagen selbstgebackener Kuchen auf die Gäste wartet.

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Erstellt:
22. November 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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