Die Teilnehmer der jüngsten Jugendratssitzung (von links) Ilhan Kaya, Sebastian Meyer (beratendes Mitglied aus der Stadtverwaltung), Oliver Maas, Hendrik Maas, Meruan Ago und Max Schaich haben sich mit der anstehenden Wahl befasst. Stadt Nienburg

Die Teilnehmer der jüngsten Jugendratssitzung (von links) Ilhan Kaya, Sebastian Meyer (beratendes Mitglied aus der Stadtverwaltung), Oliver Maas, Hendrik Maas, Meruan Ago und Max Schaich haben sich mit der anstehenden Wahl befasst. Stadt Nienburg

Nienburg 19.02.2019 Von Die Harke

In Nienburg wird ein neuer Jugendrat gewählt

Die erste Wahlperiode des Gremiums endet am 30. September / Als Termin für die Wahlwoche schlägt der Jugendrat 9. bis 13. September vor

In Nienburg wird in diesem Jahr wieder ein Jugendrat gewählt. Die erste Wahlperiode des Gremiums, welches erstmalig im Mai 2017 in Nienburg gewählt wurde, endet am 30. September dieses Jahres. Dementsprechend hat sich der amtierende Jugendrat nun in einer Sitzung ausführlich mit den diesjährigen Wahlen beschäftigt und bereits Änderungsvorschläge für die Satzung und die Wahlordnung verfasst. Einig waren sich die Jugendlichen, dass es, wie bereits bei der ersten Jugendratswahl vor zwei Jahren, wieder eine Wahlwoche geben soll, in der an allen fünf Werktagen an unterschiedlichen Orten gewählt werden kann. Als möglichen Termin für die Wahlwoche schlägt der Jugendrat die 37. Kalenderwoche, vom 9. bis 13. September, vor. „Wir haben unseren Terminvorschlag genau zwischen die Sommer- und Herbstferien gelegt und erhoffen uns davon, dass sich möglichst alle weiterführenden Schulen im Stadtgebiet an der Wahl beteiligen können und wollen“, betont der Jugendrat.

Auch die Altersspanne von zwölf bis 21 Jahren für aktives und passives Wahlrecht, welche bereits im Vorfeld der ersten Wahl in Politik und Verwaltung diskutiert wurde, soll aus Sicht des Jugendrates erhalten bleiben. „Wir wollen gerne das gesamte Jugendalter abbilden“, sagt Max Schaich, der stellvertretende Vorsitzende des Jugendrates. „Außerdem haben wir im aktuellen Gremium gute Erfahrungen mit dieser relativ breiten Altersspanne gemacht und die Mitarbeit älterer Jugendlicher dabei als sehr bereichernd erlebt.“

Änderungen sollte es, laut Jugendrat, unter anderem beim Wahlverfahren geben. So sollen die Wählerinnen und Wähler bei der kommenden Wahl nicht mehr nur eine, sondern bis zu drei Stimmen für die Bewerberinnen und Bewerber vergeben können. „Die Kinder und Jugendlichen wollten schon beim letzten Mal gerne mehr Kreuze machen“, weiß Hendrik Maas zu berichten. Außerdem sei das neue, etwas kompliziertere Verfahren eine gute Übung für spätere Wahlen, wo meist ebenfalls mehr Stimmen möglich sind, so Maas weiter.

Diskutiert wurde außerdem das Geschlechterverhältnis im Jugendrat, da es bei der vergangenen Wahl nur ein Mädchen als gewähltes Mitglied in das Gremium geschafft hatte. Bei der letzten Jugendratssitzung sprach sich die Mehrheit allerdings gegen die Aufnahme einer Geschlechterquote in die Wahlordnung aus.

Über den Termin für die Jugendratswahlen sowie die Änderungsvorschläge für Satzung und Wahlordnung des Jugendrates berät der Ausschuss Jugend, Soziales und Sport in seiner öffentlichen Sitzung am Mittwoch, 27. Februar, im Witebsk-Zimmer des Nienburger Rathauses.

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Erstellt:
19. Februar 2019, 13:00 Uhr
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