In vier Wochen ist Heiligabend. Foto: Галина Сандалова - stock.adobe.com

In vier Wochen ist Heiligabend. Foto: Галина Сандалова - stock.adobe.com

Nienburg 24.11.2020 Von Holger Lachnit

In vier Wochen ist Heiligabend

Kinder, wie die Zeit vergeht: Heute in vier Wochen ist Heiligabend! Also wird es so langsam Zeit, sich um Geschenke für die Lieben und das Weihnachtsessen zu kümmern.

Doch werden wir in diesem Jahr überhaupt Weihnachten so feiern können, wie wir es gewohnt sind? Und wenn ja, werden wir es überhaupt so feiern wollen?

Für mich sind die Weihnachtstage die schönste Zeit des Jahres: An Heiligabend kommen Eltern, Schwiegerelten und Freunde der Familie zu uns. Gemeinsam essen wir nach der Lachnit’schen Familientradition schlesische Bratwurst, dann singen wir Weihnachtslieder am Christbaum – die einen mit größerer Begeisterung, andere deutlich verhaltener – und lassen danach den Abend gemütlich ausklingen. Am ersten Weihnachtstag ist wieder die Bude voll. Dann gibt es Nudelsuppe mit von meinem Schwiegervater zubereitetem Eierstich und anschließend Gans mit Kartoffelklößen und Rotkohl.

Möglicherweise wird es in diesem Jahr anders sein. Nicht was die Speisefolge angeht, aber wohl, was die Runde betrifft.

Selbstverständlich wollen wir alle unsere Lieben an Weihnachten sehen. Doch ob es wirklich die ganz große Runde sein wird, werden wir zur gegebener Zeit von der aktuellen Corona-Situation abhängig machen.

Vielleicht werden meine Frau und ich Heiligabend zu zweit verbringen, beziehungsweise zu fünft mit unseren beiden Katzen und dem Hund.

Vorstellbar wäre dann, dass die Familie wechselweise am ersten und am zweiten Weihnachtstag zu uns kommt. Das hätte allerdings für mich den Nachteil, dass ich dreimal Weihnachtslieder singen müsste ...

Zum Artikel

Erstellt:
24. November 2020, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 45sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.