09.09.2012

Informationen über Susanna Abraham

Auch rund ums Nienburger Museum zum „Tag des offenen Denkmals“ vielfältiges Programm

Nienburg (DH). Holz – das Motto des heutigen „Tages des offenen Denkmals“ – ist seit Menschengedenken ein zentraler Baustoff.

Als nachwachsender Rohstoff war Holz – zumindest früher – vergleichsweise preisgünstig und konnte von allen Bevölkerungsschichten zum Bau der eigenen Häuser, Hütten, Katen oder Höfe genutzt werden. Das Nienburger Museum besitzt mit dem Rauchhaus und dem Fresenhof zwei herausragende Baudenkmale des 17. Jahrhunderts, die beide in Holz-Fachwerkbauweise erstellt worden sind und an diesem Tag bei freiem Eintritt besichtigt werden können.

Ebenfalls von 11 bis 17 Uhr durchgehend geöffnet sind das Quaet-Faslem-Haus mit Lapidarium und Biedermeiergarten. Der Turm der Martins-Kirche kann von 14 bis 16 Uhr bestiegen werden. Die mittlerweile 20. Bücherbörse findet von 11 bis 17 Uhr im Zeichensaal des Quaet-Faslem-Hauses statt.

Vorführungen und Aktionen gibt es ebenfalls von 11 bis 17 Uhr Auf dem Program stehen eine Führung mit Dr. Eilert Ommen durch das Quaet-Faslem-Haus und den Garten (Dauer ca. eine Stunde, Treffpunkt um 11.30 Uhr im Terrassenzimmer) sowie Bernstein schleifen mit Henry Bockisch, Spitze klöppeln mit Ines Bockisch und Holzschnitzen mit der Nienburger Schnitzstube. Für Kinder gibt es im Museumsgarten eine Spielwiese.

Für Gegrilltes sowie Kaffee und Kuchen sorgen das Museumsteam und die zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.

Gegen 17 Uhr sind dann alle Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen, im Fresenhof an der Eröffnung der Ausstellung „Susanna Abraham - Kauffrau und Stifterin der Synagoge“ teilzunehmen.

Ab 2012 ist Nienburg „frauenORT Niedersachsen“, eine Initiative des Landesfrauenrates Niedersachsen, die Leben und Wirken bedeutender historischer Frauenpersönlichkeiten bekannt machen möchte.

Die Ausstellung des Stadt- und Kreisarchivs Nienburg in Kooperation mit dem Museum Nienburg zeichnet mit schriftlichen Dokumenten, Objekten der Zeit und Fotografien ein Bild der Nienburger Ellenwarenhändlerin und Stifterin der Synagoge. Susanna Abraham, um 1744/1746 bis 1821, war eine erfolgreiche und kluge Händlerin, die nach dem Tode ihres Mannes das Geschäft beinahe 30 Jahre lang führte und es zu einem der „ersten hiesigen Handelshäuser“ machte, heißt es in einer Pressemitteilung des Museums.

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Erstellt:
9. September 2012, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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