Petershagen 01.11.2019 Von Die Harke

Infos zum Workshopgenerator

Pädagogen machten sich bei „Kein Anschluss ohne Abschluss“ mit neuer Methodik vertraut

Bisher gab es beim Landesprojekt „Kein Abschluss ohne Anschluss“ Standardelemente wie Potenzialanalyse oder Berufsfelderkundung in der Sekundarstufe II, um Schülerinnen und Schülern den Übergang von der Schule in den Beruf zu erleichtern. Jetzt sind vier weitere Elemente dazu gekommen: Standortbestimmung, Entscheidungskompetenz I, Praxiselement, Entscheidungskompetenz II.

Jetzt hat die Kommunale Koordinierungsstelle des Schulamtes im Kreis Minden-Lübbecke gemeinsam mit der Bezirksregierung und der Generalistin für den Übergang Schule-Beruf, Claudia von Minden, alle Lehrkräfte der Berufskollegs des Kreises Minden-Lübbecke in das Jugendgästehaus Petershagen eingeladen, um einen neuen Workshopgenerator vorzustellen.

44 Lehrkräfte bekamen vor Ort Informationen aus erster Hand über den Workshopgenerator – eine Methodensammlung, die online als Hilfe zur Unterrichtsgestaltung dient und die das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen in Auftrag gegeben hat. Manuel Epker, Geschäftsführer des Institutes für Bildungskooperationen in Münster und selbst Mitentwickler des Workshopgenerators, hielt einen Impulsvortrag.

„Im Prinzip ist es wie bei einem Frühjahrsputz: es ist alles irgendwie schon innerhalb der Berufskollegs vorhanden, man muss es nur wieder hervorheben und manchmal auch ein wenig umdekorieren“, sagte Karin Detert vom Berufskolleg Lübbecke. Nach dem fachlichen Input konnten die Lehrkräfte den Workshopgenerator als Hilfstool ausprobieren.

Ihre Erfahrungen und Eindrücke diskutierten sie im Anschluss mit Berufsberaterinnen und Berufsberatern der Agentur für Arbeit sowie mit dem Team der Kommunalen Koordinierungsstelle des Kreises Minden-Lübbecke.

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Erstellt:
1. November 2019, 15:13 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 42sec

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