Der „Initiativkreis Wissensburg“ hat jetzt eine eigene Homepage. Foto: Initiativkreis Wissensburg

Der „Initiativkreis Wissensburg“ hat jetzt eine eigene Homepage. Foto: Initiativkreis Wissensburg

Nienburg 20.09.2020 Von Die Harke

„Initiativkreis Wissensburg“ ist jetzt online

Auf der Initiativkreis-Homepage können Bürger ihre Meinung einbringen

Der „Initiativkreis Wissensburg“ hat bei der Stadt Nienburg eine Einwohnerbefragung nach dem Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz angeregt, über die demnächst der Stadtrat zu beschließen hat.

Dazu heißt es in einer Pressemitteilung des Initiativkreises: „Nach den eindeutigen diesbezüglichen Statements der Fraktionen in der HARKE vom 9. September kann der Initiativkreis wohl davon ausgehen, dass der Rat dieser Form der basisdemokratischen Bürgerbeteiligung mehrheitlich zustimmen wird.

Der Initiativkreis verlässt sich dabei allerdings nicht auf die Bereitschaft der Stadt Nienburg zur Erstellung des vorgeschlagenen gemeinsamen Flyers mit gleichgewichtiger Darstellung von Pro und Contra und hat seine Sichtweise daher schon jetzt auf einer eigenen Homepage online gestellt.

Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern im Hinblick auf die Einwohnerbefragung die Augen zu öffnen für die desaströse Finanzlage der Stadt Nienburg, die nach wie vor völlig ungeklärten Kosten der „Wissensburg“ sowie die sich daraus ergebenden und weit in die Zukunft reichenden Folgen für die Bürger.

Auch der aktualisierte Vorschlag des Initiativkreises mit der Erhaltung und Einbindung des Posthofs soll noch einmal mit seinen Vorteilen dargestellt werden und deutlich machen, dass es durchaus eine attraktive, signifikant kostengünstigere Alternativlösung gibt.

Ganz entscheidend für die Aussagekraft der Einwohnerbefragung wird der Umfang der Beteiligung sein, sodass der Initiativkreis schon jetzt an alle teilnahmeberechtigten Bürgerinnen und Bürger appelliert, unbedingt daran teilzunehmen.

Da für eine sachgerechte Abwägung der Pro/Contra-Argumente die Kenntnis beider Seiten unerlässlich ist, hat der Initiativkreis den Fraktionen angeboten, ihre gegebenenfalls konträre Sichtweise ebenfalls aufzunehmen und – sofern eine angemessene Länge nicht überschritten wird – unter dem Menüpunkt „Meinungen“ ungekürzt zu veröffentlichen.

Damit erhalten die Fraktionen und Ratsmitglieder, die für die „Wissensburg“ stimmen wollen, Gelegenheit für eine Begründung, warum sie die „Wissensburg“ für erforderlich und trotz der äußerst angespannten Haushaltslage und der zusätzlichen coronabedingten Unwägbarkeiten für verantwortbar halten.

Unabhängig von der Durchführung der Einwohnerbefragung gibt der Initiativkreis auch allen Bürgerinnen und Bürgern unter dem Menüpunkt „Kontakt“ die Gelegenheit, ihre Sichtweise in einem kurzen, sachlichen Statement zusammenzufassen.

Ziel ist es, ein möglichst aussagekräftiges öffentliches Meinungsbild zur Prioritätensetzung zu erhalten und darüber hinaus die Diskussion mit weiteren, bisher möglicherweise unberücksichtigt gebliebenen Aspekten und Argumenten zu bereichern“, schreibt der Initiativkreis abschließend.

Die Homepage des „Initiativkreises Wissensburg“ ist unter www.nein-zur-wissensburg.de erreichbar.

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Erstellt:
20. September 2020, 17:17 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 10sec

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Bultmann 21.09.202019:39 Uhr

Vergebene Liebesmüh. Der Drops ist gelutscht und Herr Onkes bekommt sein Denkmal. Die nachfolgenden Generationen mit Digital-Wissen werden daran zu knapsen haben. Wenn eine Stadt nicht unaufgefordert Transparenz über Kosten und Nachfolgekosten offenlegt, stimmt etwas nicht.....Schade


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