30.03.2014

„Interjumi 2014“ bietet für alle was

Erstes internationales Jugendorchestertreffen bezieht auch die Samtgemeinden mit ein

Marklohe. Mit gleich fünf Saxophonen stimmten die jungen Musiker aus Litauen am Freitagmorgen die Schüler der Realschule Am Berg (RAB) in Marklohe auf das erste internationale Jugendorchestertreffen „Interjumi 2014“ ein. Die fast 30 Mitglieder des Blasorchesters des Konservatoriums Stasys Schimkus der Stadt Klaipeda in Litauen traten in der großen Aula der RAB vor versammelter Schülschaft auf. Und die zeigte sich begeistert von den modernen Melodien, die die Musiker mitgebracht hatten. Eine weitere Gruppe musizierte zeitgleich in der Sporthalle in Heemsen. Damit sollten auch die Samtgmeinden teilhaben könnten am Orchestertreffen der Musikschule Nienburg, das Jörg Benthin organisiert hatte. Seit Donnerstagabend sind über 200 junge Musiker samt Begleitern in der Stadt, wohnen teilweise bei Gasteltern, teilweise auch in der Deula und in Hotels.

Die Nienburger Orchestermitglieder waren schon häufiger im osteuropäischen Ausland zu Gast und haben gemeinsam mit dortigen Musikern gearbeitet. Der Gegenbesuch jetzt war von langer Hand vorbereitet worden. Mit dabei sind neben den Musikern aus Klaipeda, der ehemaligen Stadt Memel in Litauen, noch das St. Petersburger Jugendblasorchester der Kunstschule Swiridow in Russland, das Tanz- und Vokalensemble „Perepyolochka“ aus Witebsk in Weißrussland, und die „Youth Wind Band of Székesfehérvár“, also die ’Jugendblaskapelle der ungarischen Stadt Székesfehérvár.

Mit rund 90 Musikern machen die Nienburger mit: sowohl das Konzert- und Swingorchester sowie das Jugendblasorchester sind mit von der Partie.

Bis Montag werden die jungen Musikanten aus den Ländern Ungarn, Russland, Litauen und Weißrussland in Nienburg bleiben. In diesen fünf Tagen werden insgesamt 300 Kinder, Jugendliche und Erwachsene intensiv auf allen Ebenen der Begegnung musikalisch zusammenarbeiten und nebenbei auch den Landkreis Nienburg kennenlernen. Besuche in Bremen inklusive eines Kammerkonzerts im Dom – in kleinerer Besetzung – und ein Besuch im getern eröffneten Heidepark in Soltau gehören dazu.

Im Mittelpunkt der internationalen Begegnung steht die gemeinsame Sprache: die Musik. Beim Höhepunkt der Veranstaltung, dem öffentlichen Konzert heute Nachmittag ab 14.30 Uhr im Theater auf dem Hornwerk, , erwarten die Zuhörer musizierende Kinder und Jugendliche aus fünf Ländern im Alter von zwölf bis 20 Jahren.

Jedes Land wird sich etwa eine halbe Stunde lang präsentierten. Neben den Orchestern sind auch Folkloregruppen mitgereist, die ebenfalls auftreten werden.

Das Konzert gipftelt dann in der gemeinsamen Aufführung aller Bläser, zusammen mit den Nienburger Musikschülern, von „Olympica“, einem modernen, symphonischen Werk für großes Blasorchester, das alle Teilnehmer vorab eigens einstudiert haben.

Morgen wird es ein weiteres Konzert für die Schüler der Nienburger Schulen im Theater geben, bevor die Gäste wieder die Heimreise antreten. sg

Am heutigen Sonntag sind ab 14.30 Uhr alle Interessierten ins Theater auf dem Hornwerk zum großen Abschlusskonzert eingeladen. Eintritt: fünf Euro.

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Erstellt:
30. März 2014, 00:00 Uhr
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