Mehr als ein Fünftel der Bevölkerung in Niedersachsen hat einen Migrationshintergrund.

Mehr als ein Fünftel der Bevölkerung in Niedersachsen hat einen Migrationshintergrund.

Landkreis 17.08.2020 Von Holger Lachnit

Internationales Niedersachsen

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Mehr als ein Fünftel der Bevölkerung in Niedersachsen hat einen Migrationshintergrund.

In den privaten Haushalten lebten im vergangenen Jahr landesweit rund 1,75 Millionen Menschen mit ausländischen Wurzeln, wie aus Daten des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervorgeht. Das entspricht nach Angaben des Evangelischen Pressedienstes (epd) einem Anteil von 22,3 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Gegenüber 2018 stieg der Anteil leicht an. Die Statistiker sprechen von einem Migrationshintergrund, wenn Personen selbst mit ausländischer Staatsbürgerschaft geboren wurden oder mindestens ein Elternteil nicht von Geburt an die deutsche Staatsangehörigkeit besaß.

Bremen hat mit 36,5 Prozent weiterhin den bundesweit höchsten Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund. Im Vergleich zum Vorjahr ist diese Gruppe um 4,7 Prozent auf nunmehr 247.000 Personen gewachsen.

Niedersachsen liegt trotz des leichten Anstiegs um 0,2 Prozentpunkte gegenüber 2018 deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 26 Prozent. Die niedrigste Quote an Menschen mit Migrationshintergrund hat Thüringen mit 7,8 Prozent.

In Niedersachsen besaßen im vergangenen Jahr 56,7 Prozent der Bevölkerung mit Migrationshintergrund die deutsche Staatsbürgerschaft (992.000 Menschen). 43,3 Prozent waren Ausländer (758.000 Menschen). In Bremen hatte mit etwa 48,5 Prozent etwas weniger als die Hälfte derselben Gruppe einen deutschen Pass.

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Erstellt:
17. August 2020, 04:53 Uhr
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