Die Freude ist groß sowohl bei Schulleiter Lutz Kulze-Meyer (rechts) als auch bei Projektplaner Ingo Robbe. Hagebölling

Die Freude ist groß sowohl bei Schulleiter Lutz Kulze-Meyer (rechts) als auch bei Projektplaner Ingo Robbe. Hagebölling

Nienburg 03.11.2018 Von Edda Hagebölling

Irland, Lettland, Niederlande

Erasmus+: 30.000 Euro von der EU für das MDG für Projekte im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit

Nienburgs Marion-Dönhoff-Gymnasium ist auf dem besten Wege, sich weiter zu internationalisieren. Im Januar werden 30 Schülerinnen und Schüler aus Irland, Lettland und den Niederlanden für eine Woche an die Schule kommen, um gemeinsam das Thema „European Wellbeing“ zu erarbeiten.

Die gute Nachricht kam zu Beginn des neuen Schuljahres. Der Pädagogische Austauschdienst (PAD) hatte das von Kirsten Frey und Ingo Robbe erarbeitete Konzept für gut befunden und der Schule im Rahmen des EU-Programms „Erasmus+“ für den Förderzeitraum von zwei Jahren 30.000 Euro bewilligt.

Nach Schulschluss werden die Neunt- und Zehntklässler Fragen nachgehen, wie: Was bedeutet es, Europäer zu sein? Welche soziale und bürgerliche Verantwortung hat man als Europäer? Was kann Schule dazu beitragen?

Die Themen werden in gemischten Gruppen erarbeitet. Umgangssprache ist Englisch. „Ein ideales Sprachtraining“, sind sich Lutz Kulze-Meyer und Ingo Robbe einig.

Welche Schülerinnen und Schüler am MDG in den Genuss kommen, an dem EU geförderten Erasmus+-Projekt mitzuwirken, steht noch nicht fest. Der Auswahlprozess läuft noch. Ausgewählt werden acht, maximal zehn Schülerinnen und Schüler.

Begleitet werden die Gruppen aus Irland, Lettland und den Niederlanden von jeweils zwei Lehrkräften. Untergebracht werden alle in deutschen Gastfamilien.

Mit dem positiven Nebeneffekt, auf diesem Wege mehr über den Alltag und die Kultur der Gleichaltrigen aus Stadt und Kreis Nienburg zu erfahren.

Am MDG würde man sich sehr freuen, wenn sich aus der Zusammenarbeit im Rahmen des Erasmus-Programms ähnlich intensive Freundschaften entwickelten wie mit dem einstigen Comenius-Partner Nyborg.

Zusammen mit den dänischen Schülerinnen und Schülern hat man vor kurzem gerade erst an einer UN-Konferenz in Berlin teilgenommen und unter anderem Gleichgesinnte aus den USA, Singapur, der Dominikanischen Republik oder Antigua getroffen.

Doch zunächst gilt es, sich weiter auf die noch unbekannten Gäste vorzubereiten und – sobald das Projekt gestartet ist – Zwischenberichte an den Pädagogischen Austausch-Dienst zu senden.

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Erstellt:
3. November 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 57sec

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