Sie wurden in kreativer Seniorenarbeit erfolgreich geschult. VHS Nienburg

Sie wurden in kreativer Seniorenarbeit erfolgreich geschult. VHS Nienburg

Nienburg 02.03.2018 Von Die Harke

Isolierung entgegenwirken

Qualifizierung in kreativer Seniorenarbeit für Ehrenamtliche an der Volkshochschule Nienburg

Über drei Monate absolvierten neun Ehrenamtliche die Qualifizierung „Kreative Arbeit für ehrenamtlich Tätige in der Seniorenarbeit“ der [DATENBANK=4173]Volkshochschule Nienburg[/DATENBANK]. Erfolgreich abgeschlossen haben Petra Lampe, Barbara Iggesen, Dorothea Rieke, Ulrike Princk, Gisela Albert, Ingrid Möhring, Stefanie Dierks, Manuela Janusch und Heidrun Hoffmann.

„In der Fortbildung wurden in 39 Unterrichtsstunden Kreative Techniken und Beschäftigungsmöglichkeiten für alte und unterstützungsbedürftige Menschen vermittelt. Inhalte waren: Einsatzmöglichkeiten kreativer Arbeit für Ehrenamtliche, Kreative Biografiearbeit, Koordinations- und Konzentrationsübungen, Möglichkeiten kunsttherapeutischer Praxis, Bewegung nach Musik, Spiele, Tanzen im Sitzen, Malen, Basteln, Collagen, Filzen und Textiles Gestalten“, schreibt die VHS.

Unter der fachlichen Anleitung der Dozentinnen Sylke Mues (Gerontologin und Ökotrophologin), Sabine Lampe (Sozialpädagogin) und Angelika Derleth (Kunsttherapeutin) wurde die Qualifizierung umgesetzt.

„Der zunehmenden Einsamkeit und Isolierung von alleinstehenden und pflegebedürftigen Menschen soll entgegengewirkt werden. Selbstbestimmung und Selbstständigkeit sowie die Talente und Neigungen der Senioren sollen gefördert werden“, heißt es weiter. Kreative Arbeit mit Senioren stärke die Lebensfreude: „Das Selbstwertgefühl wird verbessert, Hemmungen werden abgebaut und Erinnerungen können aktiviert werden. Konzentrationsfähigkeit und Koordination werden geschult. Vermittelt werden Biographiearbeit, Kreative und musische Techniken.“

Die Teilnahme war für die Ehrenamtliche vollkommen kostenfrei. Das Projekt wurde von der Bollmannstiftung gefördert.

Infos bei Kerstin Schwalgun, Programmbereichsleiterin für Kulturelle Bildung, Gesundheitsbildung, und Psychologie unter (0 50 21) 96 76 18.

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Erstellt:
2. März 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 40sec

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