Ärztin Tetiana Alieksieiev, Gesundheits- und Krankenpflegerin Kimberly Beste, Klinikgeschäftsführer Thomas Clausing und Ergotherapeutin Luise Hartwich (von links) vor zwei neu gestalteten Türen. Foto: Mittelweser-Kliniken

Ärztin Tetiana Alieksieiev, Gesundheits- und Krankenpflegerin Kimberly Beste, Klinikgeschäftsführer Thomas Clausing und Ergotherapeutin Luise Hartwich (von links) vor zwei neu gestalteten Türen. Foto: Mittelweser-Kliniken

Stolzenau 12.02.2020 Von Die Harke

James Bond weist den Weg

Filmklassiker helfen Patienten der Geriatrie bei der Orientierung

Von Casablanca bis James Bond: In der Geriatrie in Stolzenau ist ein Gefühl von Hollywood eingekehrt. Die neue Raum- und Türgestaltung mit Filmklassikern bietet älteren Patienten nicht nur einen Orientierungsleitfaden, sondern weckt auch Erinnerungen an alte Zeiten.

In der Geriatrie in der Stolzenauer Helios-Klinik werden typischerweise Patientinnen und Patienten versorgt, die über 70 Jahre alt sind. Für die Behandlung ist ein ganzheitlicher Ansatz notwendig, denn viele Senioren leiden an mehreren Krankheiten zugleich. Auch zunehmende Orientierungsschwierigkeiten sind bei den älteren Patienten ein wichtiges Thema.

Um das Nützliche mit dem Schönen zu verbinden, wurde in der geriatrischen Abteilung ein neues Gestaltungskonzept anhand von Filmklassikern umgesetzt. Poster von Filmen wie „Casablanca“, „Ich denke oft an Piroschka“, „Frühstück bei Tiffany’s“, „Laurel & Hardy“, „Sissy“, „James Bond“ oder „Vom Winde verweht“ schmücken die Türen der Stationszimmer. Ergänzend wurde in den Zimmern eine großformatige Collage mit Szenen aus den jeweiligen Filmen angebracht.

So assoziieren die Patientinnen und Patienten gleich die richtige Tür mit ihrem Zimmer und können sich besser orientieren.

Kimberly Beste, Gesundheits- und Krankenpflegerin Kimberly Beste

„So assoziieren die Patientinnen und Patienten gleich die richtige Tür mit ihrem Zimmer und können sich besser orientieren“, erläutert Gesundheits- und Krankenpflegerin Kimberly Beste. „Für uns ist wichtig, dass sich die Patienten wohlfühlen, denn dies ist ein wichtiger Baustein zur schnelleren Genesung“, ergänzt Geschäftsführer Thomas Clausing. Mit dem neuen Konzept sei dies rundum gelungen.

Patienten könnten sich im Zimmer Szenen der Filme anschauen und erinnerten sich vielleicht an diese und damit verbundene schöne Zeiten in ihrer Vergangenheit. Ergänzend zu den Postern werde auch der Aufenthaltsraum mit neuem Mobiliar bestückt, welches das Kinoflair aufgreife.

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Erstellt:
12. Februar 2020, 08:15 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 52sec

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