Jan-Niklas Remmert leitet die Wende ein

Fußball-Bezirksliga: Rehburg führt gestern Abend 1:0, doch am Ende wahrt Steimbke die weiße Weste im Waldstadion – 5:1

Steimbke. Ungeachtet der widrigen personellen Lage fuhr der SV BE Steimbke gestern Abend einen weitgehend souveränenen Dreier ein. Gegen einen ebenfalls geschwächten RSV Rehburg lautete das Endresultat 5:1 (3:1), damit haben die Serien beider Fußball-Bezirksligisten weiter Bestand: Die Platzherren fuhren auf ihrem Kunstrasenplatz den fünften Dreier im fünften Heimspiel ein, während der RSV auch im sechsten Auswärtsanlauf leer ausging. Die dünnste Personaldecke seit dem Saisonstart stand Steimbkes Coach Ralf Przyklenk gestern zur Verfügung, weil etliche Spieler verletzt, gesperrt und verhindert waren oder aber dem Oktoberfest im benachbarten Linsburg den Vorzug gaben. Das machte sich in der Endabrechnung zwar nicht bemerkbar, weil dennoch elf vernünftige Spieler zur Verfügung standen, dennoch mussten die Platzherren zunächst eine kalte Dusche wegstecken: Nach einer Steimbker Ecke konterte Rehburg zielstrebig, Martin Dökel traf zur Gästeführung. Doch direkt nach dem Anstoß schlug das Heimteam zurück, Defensivmann Matthias Brandt traf aus 24 Metern unhaltbar für Tobias Reimann in die Maschen.

Nach dem turbulenten Beginn kam die Przyklenk-Elf besser ins Spiel, ließ Ball und Gegner laufen. Es folgte der Glanzauftritt von Jan-Niklas Remmert: Der traf in der 25. Minute zunächst aus dem Gewühl, dann bereitete er das 3:1 durch Sascha Pachonik mustergültig vor (45.). Im zweiten Durchgang baute der Gastgeber das Ergebnis durch Treffer von Marcel Wind und erneut Pachonik aus.

RSV-Trainer Oliver Bödeker nahm das Ergebnis gefasst zur Kenntnis, war allerdings nicht ganz einverstanden mit der Bewertung einer Szene in Minute 20: Steimbkers Keeper Tobias Pissor (vertrat den kranken Sebastian Schwarzenberg) hatte auf dem linken Flügel außerhalb des Strafraums den durchgebrochenen Anhjo Schönberg gelegt, Schiri Stefan Hartmann beließ es bei Gelb. „Da hätte man auch Rot ziehen können.“ fan

SV BE Steimbke: T. Pissor – Brandt, Wulf, Theiss, D. Pissor – Bremermann (60. Nußbaum), Tavan, Remmert, Wind (68. Fornacon), Pietsch (85. Hoffmann) – S. Pachonik.

RSV Rehburg: Reimann – Schwarz, Gallmeyer, R. Caliskan (80. Barchewitz) – Dökel, Grote (85. L. Hermann), Komarov, Slaby (75. B. Brunschön), J. Brunschön – S. Bauerschäfer – Schönberg.

Torfolge: 0:1 (4.) Martin Dökel; 1:1 (5.) Matthias Brandt; 2:1 (25.) Jan-Niklas Remmert; 3:1 (45.) Sascha Pachonik; 4:1 (60.) Marcel Wind; 5:1 (65.) Pachonik.

Auffälligste Steimbker: Wulf, Remmert, Pachonik.

Auffälligster Rehburger: Dökel.

Schiedsrichter: Stefan Hartmann (Hannover) hatte die faire Partie im Griff.

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Erstellt:
11. Oktober 2014, 00:00 Uhr
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