25.11.2012

„Jauchzet, frohlocket!“

Loccum: Weihnachtsoratorium zur Wiedereröffnung der Stiftskirche

Loccum (ade). Das wohl populärste der geistlichen Vokalwerke von Johann Sebastian Bach wird anlässlich der Wiedereröffnung der Loccumer Klosterkirche durch das Kirchenschiff schallen. Am Sonntag, dem 2. Dezember, 17.30 Uhr, treten Chöre, Orchester und Solisten an, um die ersten drei Teile des Weihnachtsoratoriums erschallen zu lassen.

„Jauchzet, frohlocket! – Das ist das Motto für die Aufführung des Oratoriums“, sagt Hans May. May ist Vorsitzender der Musikvereinigung „Klingende Steine“, die sich den Erhalt und Ausbau der Kirchenmusik in der Klosterkirche auf die Fahne geschrieben hat. So versteht es sich nahezu von selbst, dass das erste Konzert in der Kirche nach zweijähriger Bauzeit von den ‚Klingenden Steinen’ präsentiert wird.

Musikalisch zeichnen Birgit Pape und Michael Merkel für das Programm verantwortlich. Die Neustädterin und der Loccumer proben im Hinblick auf das Konzert seit April dieses Jahres mit ihren jeweiligen Chören. Rund 100 Sänger vom Kindes- bis zum Pensionsalter wirken mit: die Kantorei des Kirchenkreises an Liebfrauen in Neustadt, der Chor der Stiftskirche Loccum, Kinder- und Jugendchöre aus Rehburg-Loccum und aus Neustadt. Mit Anna Bürk (Sopran), Anna Bineta Diouf (Alt), Florian Neubauer (Tenor) und Marten Groeneveld (Bass) unterstützen vier professionelle Solisten die Sänger. Den instrumentalen Teil übernimmt die Hannoversche Hofkapelle.

Jauchzen und frohlocken ist nicht nur das Motto des Konzerts, sondern auch der Titel des ersten Teils von Bachs Oratorium. Für May gilt das am 2. Dezember in dreifacher Hinsicht: „Bach!“, ruft er – in großen Buchstaben – aus. Das sei der erste Grund zu jauchzen. Dann als zweiter Grund natürlich das nahende Weihnachtsfest und schließlich, dass die Kirche nun wieder genutzt werden könne.

Karten gibt es bei der Firma Schumacher und in der Loccumer Klosterstube. Wegen der großen Nachfrage ist damit zu rechnen, dass an der Abenkase nur noch Karten für die „Hörplätze“ im Seitenschiff zu bekommen sind.

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Erstellt:
25. November 2012, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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