Helena Büttner und Peter Bause spielen das Ehepaar Quangel, das seinen Sohn an der Kriegsfront verloren hat, in dem beeindruckenden Schauspiel „Jeder stirbt für sich allein“. Foto: Jürgen Frahm

Helena Büttner und Peter Bause spielen das Ehepaar Quangel, das seinen Sohn an der Kriegsfront verloren hat, in dem beeindruckenden Schauspiel „Jeder stirbt für sich allein“. Foto: Jürgen Frahm

nienburg 17.02.2017 Von Die Harke

„Jeder stirbt für sich allein“ mit Peter Bause

Noch Karten für preisgekröntes Schauspiel am 22. Februar

Am Mittwoch, 22. Februar, um 20 Uhr ist das preisgekrönte Schauspiel „Jeder stirbt für sich allein“ mit Peter Bause im [DATENBANK=3566]Nienburger Theater auf dem Hornwerk[/DATENBANK] zu sehen. Das Stück basiert auf dem gleichnamigen Roman von Hans Fallada, einem der erfolgreichsten und wichtigsten Nachkriegsromane. „Der Führer hat mir meinen Sohn ermordet!“ Mit diesem Text auf einer von über 200 Postkarten, die sie in Treppenhäusern, Briefkästen und in Hinterhöfen heimlich deponieren, rufen die Berliner Eheleute Quangel zum Widerstand auf. Durch den Tod ihres einzigen Sohnes haben sie ihren Lebenssinn verloren und ihn durch die heimlich ausgelegten Botschaften, die dem Regime den Krieg erklären, neu gefunden.

So ist Falladas Hinterhofpanorama, das auf dem realen Fall und den Gestapo-Ermittlungsakten des 1942 durch Denunziation verhafteten und zum Tode verurteilten Ehepaares basiert, auch ein großer Liebesroman.

Das Tournee-Theater der Konzertdirektion Landgraf aus Titisee/Neustadt bringt das Stück mit Peter Bause, Katrin Reuter, Markus Angenvorth, Julian Bayer, Ralf Grobel, Volker Jeck, Armin Jung, Uwe-Peter Spinner, Aki Tougiannidis u.a. auf die Bühne. DH

Karten sind erhältlich an der Theaterkasse im Stadtkontor, Kirchplatz 4 in Nienburg, Telefon (0 50 21) 8 72 64 und 8 73 56, Fax (0 50 21) 87 5 83 56, per E-Mail an theaterkasse@nienburg.de sowie im Internet unter www.theater.nienburg.de. Die Theaterkasse hat montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr geöffnet. „Last-Minute-Tickets“ für junge Leute (16 bis 25 Jahre) gibt es 30 Minuten vor der Aufführung an der Abendkasse für fünf Euro.

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Erstellt:
17. Februar 2017, 21:00 Uhr
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