Freuen sich über gelungene und auf künftige Dorfentwicklungsmaßnahme: Jürgen Wehrs als Vorsitzender des Dorfentwicklungsausschuss des Fleckens Uchte, Bürgermeister Jürgen Sievers, Gemeindedirektor Reinhard Schmale, Karin Beckmann als Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Leine-Weser, der Höfener Frank Mayland-Quellhorst sowie Dagmar König und Dezernentin Ursula 
Nietfeld von der Geschäftsstelle Sulingen des Amtes für regionale Landesentwicklung (von links). Kattelmann

Freuen sich über gelungene und auf künftige Dorfentwicklungsmaßnahme: Jürgen Wehrs als Vorsitzender des Dorfentwicklungsausschuss des Fleckens Uchte, Bürgermeister Jürgen Sievers, Gemeindedirektor Reinhard Schmale, Karin Beckmann als Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Leine-Weser, der Höfener Frank Mayland-Quellhorst sowie Dagmar König und Dezernentin Ursula Nietfeld von der Geschäftsstelle Sulingen des Amtes für regionale Landesentwicklung (von links). Kattelmann

Höfen 10.10.2017 Von Die Harke

Jetzt Schul-Nebengebäude angehen

Höfen als „Beleg für erfolgreiche Dorfentwicklung“: Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung zu Besuch

Von der „äußerst gelungenen Umsetzung von privaten und öffentlichen Dorfentwicklungsmaßnahmen“ in Höfen überzeugte sich jetzt die Landesbeauftragte für die regionale Landesentwicklung in der Region Leine-Weser, [DATENBANK=6438]Karin Beckmann[/DATENBANK]. Mit Vertretern des Fleckens Uchte und der Geschäftsstelle Sulingen des Amtes für regionale Landesentwicklung Leine-Weser (ArL) sah sie sich verschiedene Maßnahmen an. So hat beispielsweise [DATENBANK=26]Frank Mayland-Quellhorst[/DATENBANK] als Betreiber des Hof Frien die Möglichkeiten des Förderprogramms ZILE in Anspruch genommen, was ihm zufolge wesentlich zur Weiterentwicklung seines gastronomischen Betrieb beigetragen habe. Mayland-Quellhorst zeigte den Werdegang des Betriebes auf, von den Anfängen in den 80er-Jahren mit dem von seiner Mutter initiierten Bauerncafé bis hin zur neuen Veranstaltungs- und Spielscheune.

Mayland-Quellhorst sieht sich in seinem Mut bestärkt, entgegen des dörflichen Kneipensterbens in den Betrieb zu investieren. Gäste kommen ihm zufolge nicht nur aus dem Nahbereich – wie sich gerade auch am Tag des Besuchs zeigte, als dort die Hochzeitsfeier eines Brautpaares aus Greifswald anstand.

Der Rundgang führte die Beteiligten auch über die 2012 hergestellte innerörtliche Dorfstraße. Der Ausbau in Pflasterbauweise trage entscheidend zum dörflichen Ortsbild bei und vereinbare ortsgerechte Gestaltung mit Funktionalität für den landwirtschaftlichen Verkehr. Auch das 2014 sanierte Dorfgemeinschaftshaus wurde besichtigt. Die Sanierung des früheren Schulgebäudes umfasste unter anderem die komplette Dacherneuerung, den Glockenturm und den Bau eines überdachten barrierefreien Haupteingangs.

Als nächste Maßnahme steht die Instandsetzung des Nebengebäudes der alten Schule an. Es soll als WC-Einrichtung für die örtlichen Veranstaltungen, für die Nutzer der öffentlichen Einrichtungen sowie für die Radwanderer auf den vorbeiführenden überregionalen Radwanderwegen dienen. Außerdem sollen Unterstellräume für die Gymnastikgruppe, die Theatergruppe „Frech bavento“, die Freiwillige Feuerwehr und den Dörpsverein hergerichtet werden. Mit dem Vorhaben werde das ohnehin schon schöne Erscheinungsbild des Höfener Ortsmittelpunkts rund um das

Dorfgemeinschaftshaus mit Fachwerk-Dörpshus, alter Schmiede, Backhus und Spielplatz in gestalterischer und funktionaler Hinsicht nochmals verbessert.

Die Beteiligten waren sich abschließend einig, dass die verwirklichten privaten und öffentlichen Maßnahmen „ein Beleg für eine erfolgreiche Dorfentwicklung sind“ und „eine für alle Seiten gewinnbringende Wechselwirkung entstanden ist“. Wichtig sei, die örtlichen Akteure miteinzubeziehen.

Karin Beckmann sieht die Dorfentwicklung mit der derzeitigen Förderkulisse gut aufgestellt. Seitens des ArL sollen die Rahmenbedingungen aufrechterhalten bleiben, um die Ziele der Dorfentwicklung erreichen zu können und um auch künftig einen bedeutsamen Beitrag zur Entwicklung des ländlichen Raumes zu leisten.

Das Dorfentwicklungsprogramm läuft in Höfen sowie in den Ortsteilen Hoysinghausen/Darlaten und Lohhof noch bis einschließlich 2020.

Das ArL sowie der Flecken Uchte ermutigen Einwohner, die Fördermöglichkeit des Dorfentwicklungsverfahrens zu nutzen. „Jede einzelne Maßnahme trägt zur Weiterentwicklung und Stärkung des Dorfs insgesamt bei“, heißt es in der Pressemitteilung. Ansprechpartnerin beim ArL, Geschäftsstelle Sulingen, ist Dagmar König, Telefon (04271)801171, und beim Flecken Uchte Heiko Kattelmann, Telefon (05763)18371.

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Erstellt:
10. Oktober 2017, 21:00 Uhr
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