Die Belegschaft des Waldpädagogikzentrums freuen sich über die Anerkennung (von links): Michael Knipping, Jörg Arndt, Sabine Metzner, Sylvia Goldschrafe-Siebert, Hilke Schmidt, Lara Sophie Rahmann und Eddie Wolfgang Nauck. Foto: Landesforsten/Städing

Die Belegschaft des Waldpädagogikzentrums freuen sich über die Anerkennung (von links): Michael Knipping, Jörg Arndt, Sabine Metzner, Sylvia Goldschrafe-Siebert, Hilke Schmidt, Lara Sophie Rahmann und Eddie Wolfgang Nauck. Foto: Landesforsten/Städing

Schwaförden 20.02.2021 Von Die Harke

Jetzt „außerschulischer Lernort“

Waldpädagogikzentrum: Bildung für nachhaltige Entwicklung wird angestrebt

Die Waldpädagogikzentren der Niedersächsischen Landesforsten, und damit auch das Waldpädagogikzentrum Hahnhorst (Schwaförden), sind nun vom Niedersächsischen Kultusministerium als außerschulische Lernorte für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) anerkannt worden.

Neben der Waldpflege, der Waldbewirtschaftung und dem Naturschutz, welche die Niedersächsischen Landesforsten seit 30 Jahren nach ihrem Programm zur „langfristigen ökologischen Waldentwicklung“ durchführen, hat die praxisbezogene Umweltbildung in den Landesforsten einen besonderen Stellenwert. „Unser Waldpädagogikzentrum besteht seit über fünfzig Jahren, als angefangen wurde Schulklassen mit Waldeinsätzen an den Wald heranzuführen. Daher freuen wir uns besonders über die jetzige Anerkennung durch das Ministerium“, sagt Michael Knipping, Leiter des Waldpädagogikzentrums (WPZ) Hahnhorst.

Das WPZ Hahnhorst wurde 1966 auf dem Gelände des ehemaligen Erzbergbaubetriebes Barbara gegründet. 2010 wurde nach einer konzeptionellen und strukturellen Erweiterung des waldpädagogischen Angebots der Niedersächsischen Landesforsten das WPZ Hahnhorst in seiner heutigen Form eröffnet.

„Unser Angebot erstreckt sich vom Jugendwaldeinsatz über Tagungen, Fortbildungs- und Unterrichtsveranstaltungen am WPZ bis zu dezentralen Waldveranstaltungen für Kindertagesstätten und Schulen.“, so Lara Rahmann, die für den Mehrtagesbetrieb zuständig ist. „Dabei legen wir einen Schwerpunkt auf die Bildung für nachhaltige Entwicklung. Das bedeutet, dass die Kinder und Jugendlichen lernen Zusammenhänge zu erkennen, um die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und verantwortungsvolle, nachhaltige Entscheidungen zu treffen.“

Die Idee der Jugendwaldeinsätze wurde vor 70 Jahren im Harz geboren. „Ziel war es damals, die Wiederbewaldung der vielen durch Krieg und Nachkriegszeit entwaldeten Flächen zu unterstützen“, weiß Michael Knipping. „Dass man Arbeiten und Lernen im Wald miteinander verknüpfen kann, um so das Ökosystem Wald kennen zu lernen, ergab sich erst nach und nach.“

Weitere Informationen sind im WPZ Hahnhorst unter Telefon (0 42 77) 9 64 01 35, per E-Mail an wpz.hahnhorst@nlf.niedersachsen.de sowie im Internet unter www.wpz-hahnhorst.de erhältlich.

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Erstellt:
20. Februar 2021, 17:45 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 55sec

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