Die Schülerinnen und Schüler der Kreis-IGS freuen sich über die geplante Einrichtung einer Oberstufe. LAndkreis Nienburg

Die Schülerinnen und Schüler der Kreis-IGS freuen sich über die geplante Einrichtung einer Oberstufe. LAndkreis Nienburg

Landkreis 17.01.2017 Von Die Harke

Jetzt beginnt die Planung für den Neubau

Freude an der IGS Nienburg über das Startsignal für die gymnasiale Oberstufe

Die [DATENBANK=565]Integrierte Gesamtschule Nienburg[/DATENBANK] (IGS) hat von der Niedersächsischen Landesschulbehörde das Startsignal für die Erweiterung um eine gymnasiale Oberstufe, Sekundarbereich II, erhalten. Sie beginnt ab dem Schuljahr 2019/20 mit dem Jahrgang 11 aufsteigend (50446). In der Antragsstellung hatte der Landkreis als Schulträger die erforderlichen Schülerzahlen und die Schule das entsprechende Wahlspektrum an Schwerpunktfächern nachweisen können, teilte die Kreisverwaltung gestern mit. Als überaus positiv wertet der Landkreis die kurzfristige Genehmigung, ab dem Schuljahr 2019/20 den Schülerinnen und Schülern der IGS künftig die gymnasialen Klassen 11 bis 13 anbieten zu können. „Schüler und Eltern müssen nun nicht in Sorge sein, dass bei entsprechendem Interesse und Eignung für die gymnasiale Oberstufe ein Schulwechsel notwendig ist“, betont [DATENBANK=1218]Brigitte Immel[/DATENBANK], Leiterin des Fachbereichs Bildung beim Landkreis. Damit werde dem Jahrgang der Gründungsphase, die als Fünftklässler in die IGS kamen, eine durchgehende IGS-Schulbiographie ermöglicht.

In seiner Antragstellung habe der Landkreis eine Schülerzahlenentwicklung für die kommenden zehn Jahre von mindestens 54 Schülerinnen und Schülern pro Jahrgang statistisch prognostiziert. Damit sei auch die erforderliche Wahlmöglichkeit in der Schwerpunktsetzung der Unterrichtsfächer gegeben.

Grundsätzlich erhalte eine IGS immer zunächst die Genehmigung für die Sekundarstufe I, also die Klassen 5 bis 10, und erst auf weiteren Antrag hin die Genehmigung für die Sekundarstufe II.

Die Landesschulbehörde habe die Einrichtung der Oberstufe an der IGS Nienburg bereits dreieinhalb Jahre nach Schuleröffnung 13/14 und damit überaus schnell genehmigt. „Die Antragstellung war tatsächlich von allen Seiten optimal vorbereitet. Im Übrigen hat das pädagogische Konzept der Schule überzeugende Schülerzahlen eingebracht. Auch das hat bei der Landesschulbehörde sicherlich zu der Entscheidung beigetragen“, erläutert Schulleiter Mathias Granz.

Mit der Genehmigung könne die Planung für den Neubau der gymnasialen Oberstufe vorangehen. Schule, Verwaltung und Architektenteam würden derzeit Baupläne entwickeln, um damit in die Beratung im IGS-Bauausschuss zu gehen.

Zum Artikel

Erstellt:
17. Januar 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 57sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.