Jetzt bekommt der Loccumer Marktplatz ein grün-buntes „Kleid“

Jetzt bekommt der Loccumer Marktplatz ein grün-buntes „Kleid“

Freuen sich über das Ergebnis ihrer Arbeit (von links): Wilfried Zieseniß, Wilfried Droste, Helga Schwerdt, Burkhard Wittke und Walter Bulmahn. Arbeitkreis Dorferneuerung loccum

Mitglieder des [DATENBANK=694]Arbeitskreises „Dorferneuerung Loccum[/DATENBANK]“ haben mit Unterstützung des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Loccum (VuVVL) zwei Arbeitseinsätze an der Marktstraße und am Marktplatz in Loccum im Rahmen ihres Engagements als „Kümmerer“ absolviert. Ihr Ziel ist es ein ansprechendes Ortsbild im Klosterort zu schaffen. 2016 hatte die Stadtverwaltung parallel zur Bepflanzungsmaßnahme um die Eichen auf dem Marktplatz in Loccum seitens des Arbeitskreises durch eine Firma, die seit ein paar Jahren bestehenden Beete bei den Bedarfsübergängen in der Marktstraße mit mehrjährigen Stauden (Storchenschnabel und Salvien) bepflanzen lassen.

Diese Anlagen wurden im Vorjahr kaum gepflegt und machten nach den Wintermonaten einen „traurigen“ Eindruck. Die erwähnten Stauden machten jedoch deutlich sichtbar, dass sie wieder grün werden. Die [DATENBANK=4122]Arbeitskreis-Vorsitzende Ute Schnepel[/DATENBANK] wollte diesen unansehnlichen Eindruck nicht mehr mit ansehen, mobilisierte ihre Mitstreiter Helga Schwerdt und Hans Rösner, und besorgte 90 gelbe großblumige Stiefmütterchen vom Bauhof der Stadtverwaltung. Mitglieder kümmerten sich in einer abendlichen Blitzaktion um die beiden Anlagen.

Altes Laub und Pflanzenreste wurden entfernt und der Boden um die langsam grün werdenden Stauden aufgelockert. Sie pflanzten die Stiefmütterchen als „Blickfang“ auf der größeren Fläche in der Nähe der Springbrunnenanlage mittels von vier Pflanzdreiecken und einer Randbepflanzung der Rabatten am Übergang Nähe Hotel Rode. Langsam füllen die grünenden Stauden die Leerräume der Rabatten aus. Diese Pflanzstellen werden nun mit einer verbesserten Optik zur Ortsbildgestaltung beitragen.

Fast genau auf den Tag vor einem Jahr wurden die Rabatten um die Eichen auf dem Loccumer Marktplatz auf Initiative des Arbeitskreises in einer Gemeinschaftsaktion mit einer alten und erprobten Sorte der Staude „Storchenschnabel“ bepflanzt und mit Rindenmulch aufgefüllt. Damit konnte der ursprüngliche Plan des Ortsrates, um die Bäume Schottersteine aufzuschütten, verhindert werden. Die Anpflanzung litt jedoch im vergangenen Jahr stark unter der teils extremen Hitze und Trockenheit.

Dank des ständigen Einsatzes des Arbeitskreises und mit Unterstützung der Feuerwehr Loccum, die mit ihrem Tanklöschfahrzeug und fleißigen ehrenamtlichen Feuerwehrkameraden häufiger für eine Bewässerung sorgte, konnten die Anpflanzungen jedoch weitesgehend gut in den „Winterschlaf“ gehen.

Aus allen bisher kahlen Pflanzstellen sprießen jetzt viele neue Schösslinge des „Storchenschnabels“ heraus. Der Bewuchs entwickelt sich gut, so dass sich abzeichnet, dass sich bald eine prächtige grüne Pflanzendichte ergeben wird, die in absehbarer Zeit auch mit einer Blütenpracht aufwarten wird.

Daher hat es einer kleinen Helferschar mit den Aktiven des Arbeitskreises Helga Schwerdt, Hans Rösner, Burkhard Wittke und Wilfried Zieseniß und des [DATENBANK=3832]VuVVL[/DATENBANK] mit dem Vorsitzenden Walter Bulmahn und dem Vorstandsmitglied Wilfried Droste viel Freude bereitet, bei einem gemeinsamen Arbeitseinsatz, die Rabatten um die Eichen auf dem Marktplatz von Müll und vielem anderen zu befreien, aber auch, die Rabatten insgesamt mit Gartengeräten aufzulockern.

Bevor dann um die Rabatten Bodenreste und Rindenmulchstücke wieder eingefegt wurden, bekamen die Pflanzen noch eine gute Portion Düngemittel in Form von Hornspänen, die der Bauhof der Stadt bereit stellte.

Anschließend wurde bei strahlendem Sonnenschein und einem Getränk ein Resümee gezogen: „Es hat sich gelohnt, die Anpflanzungen vor einem Jahr anzulegen und jetzt wieder zu pflegen. Eine vorzeigefähige Maßnahme zur Ortsbildgestaltung und -verbesserung“, stellten alle Helfer erfreut fest. Negativ fiel jedoch auf, dass Hundebesitzer nicht verhindern, dass ihre Hunde in den Rabatten scharren und ihren Kot hinterlassen.

Hundehalter sollten entsprechend Rücksicht nehmen und daran denken, dass es für uneigennützige Pflegehelfer nicht gerade angenehm ist, diese Hinterlassenschaften zwischen den Pflanzen vorzufinden.